7 Personalplanung | 55 Personalentwicklung auf Grundlage der Personalentwicklungsplanung Bestimmung des zukünftigen Personalbedarfs Personalbedarf Personalbestand Personalbeschaffung Deckungslücke Personalabbau 7.2 Planung der Personalbeschaffung Fast wöchentlich werden auch Sie und Ihre Arbeitskollegen damit konfrontiert, Überzeiten zu leisten. Solange Überzeitleistung die Ausnahme darstellt, wird diese anstandslos erbracht. Wird die überdurchschnittliche Arbeitszeit zur Tagesordnung, kommt schnell der Ruf nach zusätzlichem Personal auf. Ein Personalbeschaffer muss mit dem Dilemma leben können, entweder zu viele oder zu wenige Mitarbeitende auf der Gehaltsliste zu führen. Der Personalbedarf inklusive der erforderlichen Qualifikationen wird meist von den Linienvorgesetzten, z. B. dem Betriebsleitenden, errechnet. Dieser gelangt gewöhnlich mit folgenden Forderungen an die Personalabteilung: – Anzahl der benötigten Mitarbeitenden oder Stellenprozente – erforderliche Qualifikationen, die die neuen Mitarbeitenden mitbringen müssen – Zeitpunkt des Stellenantritts – spezifische Vorgaben bzw. Muss-Kriterien, z. B. im Besitze des Gegengewichtstapler-Ausweises R1 Der Personalbeschaffungsstelle stehen im Allgemeinen der gegenwärtige Stellenbeschrieb und das Anforderungsprofil (qualitativ) zur Verfügung. Zudem haben alle Beteiligten den genehmigten Stellenplan (Stellenetat) einzuhalten (quantitativ). Üblicherweise gilt wie überall: Intern vor Extern.
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