mobile.schule MAGAZIN 02/26

12 Ich war aktiv im Twitterlehrerzimmer, ohne formal im Twitterlehrerzimmer gewesen zu sein. Das ging! Den Hashtag #twlz habe ich nur einmal verwendet, und zwar, als ich von einem Treffen des #twlz berichtete, auf dem ich auch gewesen war. Denn natürlich kannte ich die Leute im Twitterlehrerzimmer trotzdem – ich folgte vielen Lehrkräften auf dem Kanal, aber ich kannte sie erst einmal von ihren Blogs her. Der Wunsch nach Kommunikation Ein Blog, das war die eigene Wohnung im Web. Wer kommentierte, war ein Nachbar oder eine Nachbarin, auch mit einem Blog, und schaute kurz mal auf einen Sprung vorbei. Twitter war wie der Park, in dem man abhängt und sich trifft, Leute mit und ohne anderen Aufenthaltsmöglichkeiten. Richtig eingestiegen bin ich erst in der Zeit der Pandemie. Da wuchs plötzlich der Wunsch nach Kommunikation, ich hatte technische und pädagogische Fragen und Meinungen und keine Scheu, sie mitzuteilen: War Teams wirklich so alternativlos, wie es manche darstellten? Waren Videokonferenzen wichtig? Was war asynchrones Arbeiten? Welche lustigen Sachen konnte man mit BigBlueButton treiben? I SCHULENTWICKLUNG Torsten Rau (© privat) Torsten Rau ist Lehrkraft an einem Gymnasium. Anzeige

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