mobile.schule MAGAZIN 02/26

11 Illustration: © iStockphoto_drogatnev Jetzt den Newsletter von mobile.schule abonnieren! KEINE LEHRKRÄFTEFORTBILDUNG MEHR VERPASSEN! Erhalten Sie regelmäßige Informationen zu Fortbildungsangeboten und Events sowie die digitale Ausgabe des mobile. schule MAGAZINs. Jetzt zum Newsletter anmelden und auf dem Laufenden bleiben: https://mobileschule.net/newsletter SCAN ME! Im April 2013 habe ich mir einen Twitter-Account angelegt – damals noch Twitter, heute X. Was dann folgte, war für mich weit mehr als ein soziales Netzwerk. Es war der Einstieg in eine Kultur der Digitalität, die Felix Stalder erst 2016 als solche benennen und definieren sollte. Er schildert, wie durch Algorithmen, durch das Referenzieren auf andere Wissensstände, in einer gemeinschaftlichen Praxis Neues gelernt, Bekanntes weiterentwickelt und neu miteinander kombiniert wird. Und er beschreibt, wie sich eine neue kulturelle Praxis mit und durch digitale Medien zu einer neuen Realität bildet. Das habe ich damals auf Twitter erlebt. Austausch auf Augenhöhe Es herrschte Aufbruchstimmung. Anfangs trafen wir uns lose, irgendwann dann jeden Dienstag um 20 Uhr zum #EdChatDE, danach als Community „Bildungspunks“. Unterschiedliche Menschen kamen zusammen – auf Augenhöhe. Es war im wahrsten Sinne des Wortes eine Learning Community. Der Austausch war bereichernd, horizonterweiternd und geprägt von einer Haltung der Neugier und Offenheit. Rückblickend hat davon das gesamte Bildungssystem profitiert. Ausdehnung in den internationalen Raum Die Phase des #twlz spiegelt genau das wider, was ich mir mit der Kultur der Digitalität als Grundlage unserer kulturellen Handlungspraxis wünsche: gemeinsam lernen, teilen, weiterentwickeln. Ich selbst habe meinen Austausch irgendwann auf das internationale Team des #nt2t (New Teachers to Twitter Chat) ausgedehnt. Austausch, an Entwicklung und Lernen interessiert Es bleibt nicht alles, wie es ist. Aus Twitter wurde X. Nebenher entstanden neue Plattformen und Leute fanden sich dort zusammen: Die Community zerfaserte. Doch was bleibt, ist die Erfahrung, dass offener, vernetzter Austausch Bildung verändern kann. Es ging um persönliches Wachsen durch gegenseitiges Lernen. Diese Haltung hat sowohl die Entwicklung des Einzelnen als auch die der gesamten Bildungscommunity bereichert. Schön war’s! Anzeige Ines Bieler (© privat) Ines Bieler war Gymnasiallehrkraft und ist heute am Landesschulamt Sachsen-Anhalt tätig.

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