mobile.schule MAGAZIN 02/26

10 Digitaler Austausch, ein fließendes Gespräch über Fächer-, Schul- und Ländergrenzen hinweg, Kontakte und eine dauerhafte Fortbildung – all das machten über viele Jahre die beiden Hashtags #twitterlehrerzimmer und #twlz aus. Ab ca. Mitte der 2010er-Jahre bis zum Ende von Twitter 2023 teilten Expert:innen über die Hashtags ihr Wissen und ihre Erfahrungen: von Referendar:innen über Fachlehrkräfte, Schulleitungen bis hin zu Vertreter:innen aus Politik, Medien und Forschung. Der Austausch drehte sich um Tools, freie Lerninhalte und Unterrichtsmethoden, reichte von Datenschutz bis hin zu Forschungsergebnissen. Es hatte viel von einem Lehrerzimmer in der Schule: Aufmunterung, Zuspruch, konstruktive Kritik, aber auch kleine Fehden und offene Auseinandersetzungen über Fachliches und Menschliches. Das Twitterlehrerzimmer hatte sich aus dem stärker strukturierten #edchat entwickelt, der seit 2013 mehrere Jahre lang auf Twitter organisiert worden war. Nach der Übernahme von Twitter durch den Big-TechUnternehmer Elon Musk zogen sich Lehrkräfte von der Plattform zurück. Ein Versuch der Wiederbelebung der Hashtags ist in den Netzwerken zu beobachten, die viele als Alternative wählten: #BlueLZ auf Bluesky oder #FediLZ auf Mastodon. Wir haben drei Aktive des Netzwerks #twitterlehrerzimmer gefragt, wie sie auf die Zeit zurückblicken, die Entwicklungen in der Community bis heute beurteilen und wie sie sich heute informieren, austauschen und vernetzen. I NETZWERK Illustration: © iStockphoto.com/Nuthawut Somsuk #twitterlehrerzimmer oder auch kurz #twlz – unter diesen Hashtags vernetzten sich bis zum Ende der Plattform Twitter Lehrkräfte und weitere Expert:innen für Schulbildung. Was konnte das informelle Netzwerk leisten, wie blicken Aktive darauf zurück und wie organisiert sich die Community heute? WAS WURDE AUS DEM #TWITTERLEHRERZIMMER #TWLZ?

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