978-3-85612-862-3

Für Lehrpersonen Kaufleute 2023 – EFZ 3. Lehrjahr Dr. Louis Maag Roland Gschwend Prof. Dr. Roman Capaul Frederik Martin Susanne Weiss Antonia Payr-Eppisser In Kooperation mit Pearson und Lernplattform365

Alle Rechte vorbehalten Ohne Genehmigung des Herausgebers ist es nicht gestattet, das Buch oder Teile daraus in irgendeiner Form zu reproduzieren. Wir behalten uns die Nutzung unserer Inhalte für Text und Data Mining im Sinne des URG ausdrücklich vor. Haftungsausschluss Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte verlinkter Seiten übernommen. Die Verantwortung für diese Seiten liegt ausschliesslich bei deren Betreibern. © by Westermann Schweiz AG Layout und Cover Westermann Schweiz AG, CH-Schaffhausen 1. Auflage 2026 ISBN 978-3-85612-859-3 Westermann Schweiz AG | Breitwiesenstrasse 9 | CH-8207 Schaffhausen Telefon +41 71 845 20 10 | info@klv.ch | www.klv.ch

Dr. Louis Maag, Dr. rer. soc., eidg. dipl. Wirtschaftsjurist FH, eidg. dipl. Berufsschullehrer EHB Langjährige Erfahrung als Rechtsberater, Controller und Buchhalter. Wirtschaftspädagogisches Doktorat in der empirischen Lehr- und Lernforschung. Seit über 15 Jahren Wirtschaftslehrer in allen Profilen der kaufmännischen Grundbildung an der Wirtschaftsschule KV-Winterthur und Autor zahlreicher Lehrmittel. Roland Gschwend, lic. oec. publ., dipl. Handelslehrer Mehrjährige Erfahrungen in der Wirtschaft, als Gymnasiallehrperson sowie als Dozent auf Fachhochschulstufe und am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich gehen der Autorentätigkeit voran. Heute ist er aktiv als Wirtschaftslehrer in der Grund- und Weiterbildung an der Wirtschaftsschule KV-Winterthur sowie als Geschäftsführer der eduServices GmbH engagiert. Prof. Dr. Roman Capaul, Titularprofessor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt auf Wirtschaftspädagogik an der Universität St. Gallen Mit 20 Jahren Unterrichtserfahrung in der Sek II verfügt er über ein tiefgreifendes Verständnis für die Bildung und Entwicklung von Lernenden und trägt als Leiter des Assessmentjahres und der Startwoche massgeblich zur Einführung neuer Studierenden bei. Des Weiteren verfasst er regelmässig die kostenlosen Unterrichtseinheiten «Wirtschaft & Politik aktuell», die auf klv.ch/wirtschaft-politik-aktuell zum Download bereitstehen. Frederik Martin, lic. phil. Leiter Weiterbildung beim Schweizerischen Baumeisterverband Seit mehr als einem Jahrzehnt ist er Dozent für Wirtschaft und Kommunikation sowohl in kaufmännischen als auch betriebswirtschaftlichen Lehrgängen - von der kaufmännischen Grundbildung bis hin zur höheren Fachschule. Weiterhin besitzt er mehrjährige Erfahrung in der Projektleitung von Lehrmitteln sowie als Autor und ist Geschäftsführer des Vereins Weiterbildung K-BMF. Susanne Weiss, Ass. jur. Berufsschullehrerin mbA An der Berufsschule für Detailhandel und Pharmazie Zürich unterrichtet sie als Berufsschullehrperson mbA. Sie hat die Leitung des FaApo HKB d/e Betrieb inne und ist Ko-Teamleiterin FaApo ABU. Ausserdem bildet sie als Praktikumslehrperson Studierende der Pädagogischen Hochschule Zürich aus. Die juristische Assessorin absolvierte 1998 das 2. Staatsexamen am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg. Ihre pädagogische und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung an der Universität Zürich schloss sie 2013 mit dem Master of Advanced Studies in Secondary and Higher Education ab. Sie verfügt über 30 Jahre Unterrichtserfahrung auf Sek II- und Tertiärstufe. Antonia Payr-Eppisser, eidg. dipl. Marketingleiterin, Senior Management Programm (CAS HSG) Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung mit Berufsmatura in einem Reisebüro wechselte sie ins Touroperating eines Reiseveranstalters. Es folgten die Weiterbildung zur Marketingleiterin mit eidg. FA parallel zu ihrer Leitung Marketing & Kommunikation in einem KMU. 2011 segelte die Autorin mit ihrer GmbH in die Selbstständigkeit. Über ein Jahrzehnt unterrichtet sie bereits in der Erwachsenenbildung und ist Mitglied im Expertenpool für die eidg. Verkaufs- und Marketingleiterprüfungen FA. Seit mehreren Jahren ist sie als Buchautorin tätig.

Inhaltsverzeichnis Vorwort ................................................................................................................................................... 10 Erklärung Icons ...................................................................................................................................... 11 Online Lehr-/Lernangebot Englisch – Kooperation «Pearson» ........................................................ 12 Online Lehr-/Lernangebot HKB E – Kooperation «Lernplattform365» ........................................... 14 Das Beispielunternehmen «Hidelike» ................................................................................................. 16 HKB A – Handeln in agilen Arbeits- & Organisationsformen 19 Themenbereich 1: Persönliche Kompetenzentwicklung & Persönlichkeitsentwicklung 20 Lernfeld 1: Portfolioarbeit – Ich als Privat- & Berufsperson 20 1.1 Bildungssystem Schweiz .......................................................................................................... 20 1.1.1 Höhere Berufsbildung ................................................................................................... 21 1.1.2 Weitere Weiterbildungsmöglichkeiten ........................................................................ 21 1.2 Persönliche Ziele ....................................................................................................................... 23 1.3 Stellensuche . ............................................................................................................................. 25 1.4 Stellenbewerbung ..................................................................................................................... 26 1.5 Arbeitslosigkeit .......................................................................................................................... 26 1.5.1 Ursachen von Arbeitslosigkeit ..................................................................................... 26 1.5.2 Folgen der Arbeitslosigkeit ........................................................................................... 27 1.5.3 Persönliche Massnahmen ............................................................................................ 27 Themenbereich 2: Individuelle Lebensgestaltung 29 Lernfeld 2a: Soziale Beziehungen & Wohnen 29 2.1 Heimat . ....................................................................................................................................... 30 2.2 Wohnformen .............................................................................................................................. 33 2.3 Wohnungsmarkt ........................................................................................................................ 36 2.4 Wohnungsübergabe & Einzug ................................................................................................. 40 2.5 Einfache Fälle aus dem Mietrecht ............................................................................................ 42 2.6 Portfolio ...................................................................................................................................... 50 Lernfeld 2b: Persönliche Finanzen 52 2.1 Warum zahlen wir Steuern? ..................................................................................................... 52 2.2 Direkte & indirekte Steuern ...................................................................................................... 55 2.3 Exkurs: Das Fugen-S ................................................................................................................. 57 2.4 Ab wann zahlt man Einkommensteuern? ............................................................................... 58 2.5 Steuerveranlagung & -bezug .................................................................................................. 61 2.6 Wie berechnet sich die Einkommen-/Vermögensteuer? ....................................................... 65 2.7 Verrechnungssteuer .................................................................................................................. 68 2.8 Die Einkommensteuer im Jahresverlauf ................................................................................. 70 2.9 Rechtsmittel im Steuerverfahren ............................................................................................. 71 2.10 Portfolio ...................................................................................................................................... 71

Themenbereich 3: Agieren im Berufsfeld 74 Lernfeld 3: Netzwerke & Selbstmarketing 74 3.1 Netzwerk .................................................................................................................................... 74 3.2 Selbstmarketing . ....................................................................................................................... 76 3.3 Instrumente zur Messung ....................................................................................................... 79 3.4 Fremdwahrnehmung/Rückmeldungen auf Inputs ................................................................ 80 3.5 Portfolio ...................................................................................................................................... 81 Themenbereich 4: Agieren in der Gesellschaft 83 Lernfeld 4a: Demokratie & Medien 83 4.1 Einstieg & Hinführung ............................................................................................................... 83 4.2 Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Ereignissen ................................................. 84 4.2.1 Relevanz von Interessengruppen ................................................................................ 84 4.2.2 Spannungsfelder ........................................................................................................... 84 4.3 Welchen Einfluss haben politische Entscheidungsträger? ................................................... 86 4.4 Wie kann ich mir eine eigene fundierte Meinung bilden? ...................................................... 88 4.5 Welche Rolle haben die Medien in einer Demokratie & Diktatur? ....................................... 89 4.5.1 Funktionen der Medien ................................................................................................. 89 4.5.2 Medien in einer Diktatur ............................................................................................... 90 4.5.3 Medien in einer Demokratie ......................................................................................... 90 4.5.4 Rechtsgrundlagen der Medien .................................................................................... 90 4.6 Wie funktionieren Medien & welchen Einfluss haben sie auf die Meinungsbildung? ........ 93 4.6.1 Medienvielfalt und Mediennutzung ............................................................................. 93 4.6.2 Personalisierung ............................................................................................................ 94 4.6.3 Die Kraft der Bilder ........................................................................................................ 94 4.6.4 Künstliche Intelligenz (KI) ............................................................................................ 94 4.6.5 Medienkompetenz . ....................................................................................................... 95 Lernfeld 4b: Gesellschaftliche Megatrends – Wahlpflichtmöglichkeit 1: Globalisierung 97 4.1 Globalisierung ............................................................................................................................ 97 4.1.1 Dimensionen der Globalisierung ................................................................................. 97 4.1.2 Ursachen der Globalisierung ....................................................................................... 99 4.1.3 Folgen der Globalisierung ............................................................................................ 103 4.1.4 Zukunftszenarien .......................................................................................................... 106 Lernfeld 4b: Gesellschaftliche Megatrends – Wahlpflichtmöglichkeit 2: Mobilität 110 4.1 Mobilität ..................................................................................................................................... 110 4.1.1 Entwicklung der regionalen Mobilität .......................................................................... 111 4.1.2 Entwicklung der nationalen Mobilität .......................................................................... 112 4.1.3 Entwicklung der globalen Mobilität ............................................................................. 113 4.1.4 Ursachen der Entwicklungen der regionalen, nationalen und globalen Mobilität .. 114 4.1.4.1 Wirtschaftliche Ursachen .............................................................................. 114 4.1.4.2 Technologische Ursachen .............................................................................. 115 4.1.4.3 Politische Ursachen ........................................................................................ 115 4.1.4.4 Gesellschaftliche Ursachen ........................................................................... 116 4.1.4.5 Umwelt- und Zukunftsfaktoren ..................................................................... 116

4.1.5 Einflüsse der Mobilität auf Natur, Menschen und Wirtschaft ................................... 116 4.1.5.1 Einflüsse der Mobilität auf die Natur ............................................................ 116 4.1.5.2 Einflüsse der Mobilität auf die Menschen .................................................... 118 4.1.5.3 Einflüsse der Mobilität auf die Wirtschaft .................................................... 118 4.1.5.4 Herausforderungen und nachhaltige Mobilität ............................................ 119 4.1.6 Zukunftsszenarien für die Entwicklung der globalen Mobilität ................................ 121 4.1.6.1 Technologische Innovationen ....................................................................... 121 4.1.6.2 Nachhaltige Mobilität und Klimaschutz ........................................................ 122 4.1.6.3 Digitalisierung und intelligente Verkehrssysteme ....................................... 122 4.1.6.4 Veränderungen im internationalen Güterverkehr ........................................ 123 4.1.6.5 Herausforderungen und Unsicherheiten ...................................................... 123 Lernfeld 4b: Gesellschaftliche Megatrends – Wahlpflichtmöglichkeit 3: Migration 125 4.1 Migration .................................................................................................................................... 125 4.1.1 Ursachen von Migration ............................................................................................... 127 4.1.1.1 Politische Ursachen der Migration ................................................................ 127 4.1.1.2 Wirtschaftliche Ursachen der Migration ...................................................... 129 4.1.1.3 Ökologische Ursachen der Migration ........................................................... 129 4.1.1.4 Zusammenspiel der Ursachen ...................................................................... 130 4.1.2 Folgen der Migration ..................................................................................................... 130 4.1.2.1 Folgen für Herkunftsländer ............................................................................ 130 4.1.2.2 Folgen für Zielländer ...................................................................................... 131 4.1.3 Kulturelle Auswirkungen von Migration in der Schweiz ............................................ 132 4.1.4 Migration in die Schweiz ............................................................................................... 135 4.1.5 Gefährdungen der Würde und Integrität von Zuwanderern in der Schweiz ........... 136 4.1.6 Zukunftsszenarien der globalen Migration ................................................................. 138 Lernfeld 4c: Kunst 140 4.1 Kunstwerke ................................................................................................................................ 140 4.1.1 Was versteht man unter Kunst? ................................................................................... 141 4.1.2 Kunstformen .................................................................................................................. 142 4.1.3 Virtueller Museumsbesuch .......................................................................................... 143 4.1.4 Kunst als Bestandteil des gesellschaftlichen Wandels ............................................ 145 4.2 Reflexion ..................................................................................................................................... 148 4.3 Schilderung ................................................................................................................................ 149 Lernfeld 5: Nachhaltige Entwicklung – Wahlpflichtmöglichkeit 1: Klimaveränderung 155 5.1 Klimaveränderung ..................................................................................................................... 155 5.1.1 Ursachen von Klimaveränderungen ............................................................................ 155 5.1.2 Folgen von Klimaveränderungen ................................................................................. 156 5.1.3 Einflüsse neuer Technologien ...................................................................................... 157 5.1.4 Einfluss der persönlichen Lebensgestaltung ............................................................. 158 Lernfeld 5: Nachhaltige Entwicklung – Wahlpflichtmöglichkeit 2: Soziales & Markt 161 5.1 Lebensführung & Konsumverhalten ....................................................................................... 161 5.2 Marktentwicklung in den vergangenen Jahren ....................................................................... 165

HKB B – Interagieren in einem vernetzten Arbeitsumfeld 167 Lernfeld 1: Wirtschaftliche Fachthemen diskutieren & Auswirkungen beurteilen 168 1.1 Wirtschaftliche Fachthemen diskutieren & Auswirkungen beurteilen ................................ 168 1.1.1 Volkswirtschaftliche Zusammenhänge ....................................................................... 168 1.1.1.1 Unabsehbare Bedürfnisse und knappe Ressourcen (Produktionsfaktoren) .......................................................................................................... 168 1.1.1.2 BIP: Wirtschaftsmodell des einfachen Wirtschaftskreislaufes ................. 175 1.1.1.3 BIP: Entstehung in den Wirtschaftssektoren .............................................. 177 1.1.1.4 BIP: Verwendung und Kritik ........................................................................... 180 1.1.2 Marktwirtschaftliche Prinzipien ................................................................................... 186 1.1.2.1 Geschichte der heutigen Wirtschaftsordnung ............................................. 186 1.1.2.2 Funktionsweise der reinen Marktwirtschaft ................................................ 193 1.1.3 Konjunkturelle Entwicklung und Konjunkturpolitik .................................................... 208 1.1.3.1 Konjunktur (Konjunkturentwicklung/Verlauf, Konjunkturindikatoren, Arbeitslosigkeitsarten) ................................................................................... 208 1.1.3.2 Konjunkturpolitik ............................................................................................. 215 1.1.4 Wirtschafts-, Geld- und Finanzpolitik ........................................................................ 220 1.1.4.1 Ziele der Wirtschaftspolitik ........................................................................... 220 1.1.4.2 Ziele der Geldpolitik und geldpolitisches Konzept der SNB ....................... 225 1.1.4.3 Geldwertstörungen (Inflation, Deflation) ..................................................... 232 1.1.4.4 Ziele der Finanzpolitik (Fiskalpolitik des Staates) ....................................... 240 1.1.5 Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ................................................................................... 249 1.1.5.1 Die Rolle des Staates in der Wirtschaft ....................................................... 249 1.1.6 Auswirkungen wirtschaftlicher und wirtschaftspolitischer Entwicklungen auf ein Unternehmen .................................................................................................... 265 1.1.6.1 Vom Industriegiganten zur Dienstleistungsunternehmung – Sulzer AG .... 265 1.1.6.2 Schweizer Uhrenunternehmen ...................................................................... 269 1.1.6.3 Umweltschutz von Schweizer Unternehmen ............................................... 272 1.1.6.4 Landwirtschaftsunternehmungen ................................................................ 275 1.1.6.5 Rezession ........................................................................................................ 278 1.1.6.6 Konjunktur ....................................................................................................... 280 HKB C – Koordinieren von unternehmerischen Arbeitsprozessen 285 Lernfeld 1: Entwicklungen im Kommunikationsbereich recherchieren & Massnahmen ableiten 286 1.1 Kommunikation ......................................................................................................................... 286 1.1.1 Wie baut sich ein guter Kampagnentext für Neukundengewinnung für «Hidelike» auf Social Media auf? ........................................................................... 288 1.2 Entwicklungen im Kommunikationsbereich ............................................................................ 293 1.3 Konzept-Mediaplanung mit KI ................................................................................................. 295 1.4 Vorschlag Massnahmenplanung (12 Monate) ........................................................................ 297 1.4.1 Storyboard für Videobotschaft ................................................................................... 298 1.4.2 Werbeartikel ................................................................................................................. 299 1.4.2.1 E-Mail-Marketing ........................................................................................... 301 1.4.2.2 Schulungen ...................................................................................................... 301 1.4.3 Wie nutze ich KI – ein paar Tipps ............................................................................... 302 1.5 Praktische KI-Tools .................................................................................................................. 303 1.6 Was gebe ich bei KI ein? .......................................................................................................... 304 1.7 Wie beurteile ich, was die künstliche Intelligenz liefert? ...................................................... 305 1.8 Wie unterscheide ich echte von KI-generierten Inhalten ..................................................... 305 1.9 Social Media im Wandel ........................................................................................................... 306

Lernfeld 2: Elemente des Rechnungswesens anwenden – Option Finanzen 308 2.1 Grundlagen & Vertiefung Rechnungswesen ........................................................................... 308 2.1.1 Kontieren und Buchen .................................................................................................. 308 2.1.1.1 Zweck von Konten ........................................................................................... 308 2.1.1.2 Regeln für die Kontenführung ........................................................................ 310 2.1.1.3 Doppelte Buchhaltung ................................................................................... 313 2.1.1.4 Kontieren und Buchen .................................................................................... 313 2.1.2 Erfolgsrechnung ............................................................................................................ 317 2.1.2.1 Der Erfolg ......................................................................................................... 317 2.1.2.2 Aufwände und Erträge ................................................................................... 319 2.1.2.3 Erfolgsrechnung .............................................................................................. 320 2.1.2.4 Kontenrahmen KMU für die Erfolgsrechnung (für Unterrichtszwecke angepasst) ....................................................................................................... 321 2.1.2.5 Buchungsregeln für Erfolgskonten ............................................................... 323 2.1.2.6 Doppelter Nachweis des Erfolgs ................................................................... 325 2.1.2.7 Dreistufige Erfolgsrechnung .......................................................................... 327 2.2 Lohnabrechnung ....................................................................................................................... 387 2.2.1 Sozialversicherungsbeiträge ........................................................................................ 387 2.2.2 Lohnbuchhaltung .......................................................................................................... 389 2.3 Rechnungsabgrenzungen ......................................................................................................... 400 2.3.1 Zeitpunkt der Leistung .................................................................................................. 400 2.3.2 Transitorische Buchungen ............................................................................................ 401 2.3.3 Rückstellungen .............................................................................................................. 407 2.4 Abschreibungen ........................................................................................................................ 441 2.4.1 Wertverlust des Anlagevermögens ............................................................................. 441 2.4.2 Abschreibungen ............................................................................................................ 442 2.4.3 Buchungsmethoden ...................................................................................................... 443 2.4.4 Vertiefen: Verkauf von Anlagevermögen ..................................................................... 447 2.5 Verluste aus Forderungen ........................................................................................................ 471 2.5.1 Das Inkasso im Rechnungswesen .............................................................................. 471 2.5.2 Verluste aus Forderungen (Debitorenverluste) .......................................................... 473 2.5.3 Vertiefung: Mutmassliche Forderungsverluste (Delkredere) .................................... 474 2.6 Abschluss Einzelunternehmung .............................................................................................. 484 2.6.1 Privat und Geschäft ...................................................................................................... 484 2.6.2 Privatkonto ..................................................................................................................... 485 2.6.3 Abschluss Einzelunternehmung .................................................................................. 487 2.7 Abschluss Aktiengesellschaft .................................................................................................. 503 2.7.1 Wesen der Aktiengesellschaft ..................................................................................... 503 2.7.2 Eigenkapital der Aktiengesellschaft ............................................................................ 503 2.7.3 Dividende ....................................................................................................................... 504 2.7.4 Gewinnverwendungsplan ............................................................................................ 505 2.7.5 Gewinnverwendung buchen ........................................................................................ 506 2.7.6 Umgang mit einem Verlust ........................................................................................... 506 2.7.7 Auszahlung der Dividende ........................................................................................... 508 2.7.8 Vertiefung: Gesetzliche Gewinnreserven ................................................................... 509 2.7.9 Vertiefung: Ausgabe von Aktien buchen ..................................................................... 512 2.8 Rechnungslegung & stille Reserven ........................................................................................ 529 2.8.1 Kaufmännische Buchführung und Rechnungslegung ............................................... 529 2.8.2 Ergänzende Vorschriften für börsenkotierte Unternehmungen ............................... 531 2.8.3 Vertiefung: Stille Reserven ........................................................................................... 532 2.9 Betriebsabrechnung .................................................................................................................. 544 2.9.1 Zweck der Betriebsabrechnung ................................................................................... 544 2.9.2 Betriebsabrechnung im Überblick ............................................................................... 545 2.9.3 Kostenartenrechnung ................................................................................................... 545 2.9.4 Kostenstellenrechnung ................................................................................................. 549 2.9.5 Kostenträgerrechnung .................................................................................................. 551 2.9.6 Zuschlagssätze für die Einzelkalkulation ................................................................... 552 2.9.7 Bestandesänderungen ................................................................................................ 553

2.10 Deckungsbeitragsrechnung ..................................................................................................... 588 2.10.1 Fixe und variable Kosten ............................................................................................... 588 2.10.2 Deckungsbeitrag ........................................................................................................... 588 2.10.3 Nutzschwelle (Break-even-point) ................................................................................ 589 2.11 Kontenrahmen KMU (für Unterrichtszwecke angepasst) ...................................................... 611 HKB D – Gestalten von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen 613 Lernfeld 1: Anspruchsvolle Konflikt- & Reklamationsgespräche in der Standardsprache durchführen – Option Kommunikation in der Landessprache 614 1.1 Werkzeug des ungezwungenen Gesprächs: Small Talk ....................................................... 614 1.1.1 Grundregeln zum Small Talk ........................................................................................ 618 1.1.2 Themenwahl .................................................................................................................. 621 1.1.3 Fettnäpfe ........................................................................................................................ 625 1.1.4 Gespräch in der Hand behalten ................................................................................... 626 1.1.5 Ironie, Sarkasmus und Zynismus ................................................................................ 628 1.2 Gespräche 2.0 ............................................................................................................................ 629 1.2.1 Anrede ............................................................................................................................ 632 1.2.2 Wertschätzung .............................................................................................................. 632 1.2.3 Echtes Zuhören .............................................................................................................. 634 1.2.4 Respektvoller Umgang mit Pausen der/des Gesprächspartner/-in ........................ 637 1.2.5 Argumentieren ............................................................................................................... 637 1.2.6 Rhetorik .......................................................................................................................... 641 1.2.7 Widerstände .................................................................................................................. 645 1.2.8 Zusammenfassungen ................................................................................................... 652 1.2.9 Emotionen ...................................................................................................................... 653 1.2.10 Ethische Verhandlungen ............................................................................................... 659 1.2.11 Umgang mit Fachvokabular und gehobener Sprachebene ...................................... 660 1.2.12 Floskeln und Redewendungen vermeiden ................................................................. 664 1.2.13 Preisverhandlungen ...................................................................................................... 666 1.2.14 Gesprächsabschluss .................................................................................................... 667 1.2.15 Exkurs Provision ............................................................................................................ 670 1.2.16 Berichte von Sitzungen, Gesprächen, Verhandlungen, Ereignissen ........................ 671 1.3 Korrespondenz .......................................................................................................................... 675 1.3.1 Geschäftsbrief, E-Mail, Messenger-Text .................................................................... 679 1.3.2 Sprache .......................................................................................................................... 684 1.3.3 Anrede ............................................................................................................................ 688 1.3.4 Floskeln .......................................................................................................................... 689 1.3.5 Arbeitstechnik: Eisenhower-Matrix ............................................................................. 692 1.4 Konfliktsituationen bewältigen ................................................................................................ 697 1.4.1 Konfliktarten .................................................................................................................. 699 1.4.2 Innerer Antrieb .............................................................................................................. 700 1.4.3 Beobachtungen ............................................................................................................. 703 1.4.4 Ausdruck von Gefühlen ................................................................................................ 704 1.4.5 Einfühlungsvermögen ................................................................................................... 708 1.4.6 Ich-Botschaften ............................................................................................................ 710 1.4.7 Eskalationsstufen ......................................................................................................... 711 1.4.8 Konstruktiver Umgang mit Konflikten ......................................................................... 713 1.4.9 Tipps im Umgang mit Reklamationen ......................................................................... 716 Anhang 720 Bildquellenverzeichnis .......................................................................................................................... 720 Internetquellenverzeichnis ................................................................................................................... 721 Stichwortverzeichnis ............................................................................................................................. 723

Online Lehr-/Lernangebot Englisch – Kooperation «Pearson» Ihren persönlichen Zugangscode zur Nutzung der Plattform finden Sie in der BiBox, unter dem Reiter «Kooperationspartner». Support-Kontakt: https://help.english.com/ Die Lerninhalte für Englisch stehen Ihnen auf der Online-Plattform unseres Kooperationspartners «Pearson» zur Verfügung. Eine Beschreibung der Plattform sowie eine Anleitung zur Anmeldung finden Sie nachfolgend. Neueste Änderungen und aktuelle Anleitungen werden jeweils in der BiBox veröffentlicht. Business Partner: Sie haben sofort Zugang zu drei Sprachlevels B1, B1+ und B2. KV-Reform: Wir haben die Inhalte aus Business Partner B1, B1+ und B2 mit den Handlungskompetenzbereichen (HKBs) der KV-Reform gematcht. Sie finden die Zuordnung der HKBs und der Kursbuchinhalte von Business Partner sowie den Zugangscode unter den Zusatzmaterialien in der KLV-BiBox. Inhalte aus dem realen Geschäftsleben: Zu jeder Lerneinheit gibt es einen Kurzbericht mit Informationen zu den Wirtschaftsthemen, die in der jeweiligen Lerneinheit enthalten sind. Authentische Videoinhalte leiten Ihre Lernenden in die Themen ein und bringen ein natürliches Englisch und die Art von Problemen nahe, denen die Lernenden in der Arbeitswelt begegnen werden. Handlungsorientiertes Lernen (TBL): Die Lernenden arbeiten an Fallstudien, die es ihnen ermöglichen, ihre Geschäfts- und Kommunikationsfähigkeiten in realistischen beruflichen Kontexten zu üben. Aufbau von Sprach- und Sozialkompetenzen: Die Lernenden erwerben ein funktionales Englisch und üben alle Fertigkeiten, einschliesslich Schreiben, Grammatik und Aussprache. Der aufgabenbasierte Ansatz umfasst Präsentation mit Praxis und viele kommunikative Paar- und Gruppenaufgaben und Projekte. Helfen Sie Ihren Lernenden bei dem Erwerb persönlicher und sozialer Fähigkeiten auf der Grundlage des Pearson Employability Frameworks (Employability dt. Beschäftigungsfähigkeit). Über die Plattform: Business Partner ist auf Pearson English Connect (PEC) – eine vollständig interaktive digitale Erfahrung! Das eBook und die Online-Übungen der Lernenden sind interaktiv und werden in einer Leistungsübersicht erfasst. Lehrende und Lernende haben dieselbe Ansicht, egal ob die Plattform auf einem Laptop oder mobilem Endgerät (z. B. Smartphone oder Tablet) genutzt wird. Online-Unterricht genau so effektiv wie PräsenzUnterricht? Business Partner macht es möglich Das Presentation Tool ist in einer Präsenz-Unterrichtsstunde ebenso effektiv wie in einer virtuellen Online-Unterrichtseinheit. Im virtuellen Klassenzimmer können Sie Gruppenräume erstellen, mit Ihren Lernenden chatten, ein Online-Whiteboard nutzen und auf «Live-Fragen» eingehen. Ausserdem bietet PEC Lehrenden die Möglichkeit selbst erstellte Inhalte auf das Portal hochzuladen und den Lernenden zuzuweisen. Das bedeutet, dass die Lehrenden ihren Unterricht neben der Nutzung der Lehrwerksinhalte zusätzlich ganz individuell gestalten können. Stressfrei Hybrider Unterricht wird durch die Möglichkeit, nahtlos zwischen Präsenz- und Online-Unterricht zu wechseln, erleichtert. Die App ermöglicht es Lehrenden ebenfalls komplett offline zu arbeiten. Kontrolle von Fortschritt und Leistung Unterrichtsberichte und die Leistungsübersicht im PEC-Portal sind für Lehrende von zentraler Bedeutung, um die Fortschritte der Lernenden einfach und übersichtlich einschätzen zu können. Pearson English Connect (PEC) Um das Pearson English Portal als Lehrkraft nutzen zu können, müssen Sie Ihren Zugangscode für Lehrkräfte registrieren. Damit können Sie Kursinhalte überprüfen, einen Kurs erstellen, den Lernenden Aufgaben zuweisen und die Leistungen der Schüler/-innen überprüfen.

Erste Schritte zur Registrierung Gehen Sie auf: english.com/register und klicken Sie auf Create an account. Hinweis: Sie können die Sprache der Anmeldeseite ändern, indem Sie auf den Pfeil neben dem Globus-Symbol [A] klicken. Wählen Sie Konto für Lehrende erstellen unter Adult Account. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse, Ihren Benutzernamen (Sie können hier z. B. Ihre E-Mail-Adresse verwenden) und ein ausgewähltes Passwort ein. Ihr Benutzername kann anschliessend nicht mehr geändert werden. Geben Sie Ihren Vornamen, Nachnamen und das Land in dem Sie unterrichten ein. Bitte bestätigen Sie das Kästchen mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie, um Ihre Registrierung abzuschliessen. Klicken Sie auf Create an account, um die Registrierung abzuschliessen. Sie werden zu Ihrem persönlichen Dashboard weitergeleitet. Ein Produkt hinzufügen Wenn Sie angemeldet sind, klicken Sie auf Produkt hinzufügen [A]. Geben Sie Ihren Zugangscode (siehe unter den Zusatzmaterialien in der KLV-BiBox) ein und klicken Sie auf Add Product. Sobald das Produkt hinzugefügt wurde, werden Sie in einem Pop-up-Fenster darüber informiert. Klicken Sie auf Back to Dashboard, um zu Ihrem Dashboard zurückzukehren. Klicken Sie anschliessend auf die Schaltfläche Pearson English Connect, um zu der neuen Plattform Pearson English Connect (PEC) zu wechseln.

Online Lehr-/Lernangebot HKB E – Kooperation «Lernplattform365» Ihren persönlichen Gutschein-Code zur Nutzung der Plattform finden Sie in der BiBox, unter dem Reiter «Kooperationspartner». Support-Kontakt: info@innovations4learning.ch Die Lerninhalte zum HKB E stehen Ihnen auf der Online-Plattform unseres Kooperationspartners «Lernplattform365» zur Verfügung. Eine Beschreibung der Plattform sowie eine Anleitung zur Anmeldung finden Sie nachfolgend. 1 Produkt Lern-Nuggets sind interaktive, multimediale Lerneinheiten, die auf allen Endgeräten funktionieren. Die Lerneinheiten lassen sich flexibel im Lern-Prozess einsetzen z. B. Flipped-Classroom, Repetition, Prüfungsvorbereitung oder Projektunterricht. Vorteile Lernender Vorteile Lehrperson –– Dank dem full-responsive Design kann zeit-, orts- und geräteunabhängig gelernt werden. –– Zusammenfassung der wichtigsten Informationen eines Lerninhaltes ist verfügbar. –– Lernerfolg ist sofort sichtbar. –– Statusübersicht der aktuellen Lerneinheit ist immer sichtbar. –– Jeder Lernende kann in seiner eigenen Geschwindigkeit arbeiten. –– Automatisierte Auswertung der Resultate in Echtzeit. –– Lernen kann für den Lernenden und den Lernbegleiter sichtbar gemacht werden. –– Flexible Einsatzmöglichkeiten (Verortung im Lernprozess) –– Moderne Unterrichtsunterlagen für den eigenen Unterricht. –– Aufgrund der Verfügbarkeit und der Art der Umsetzung wird der Lernbegleiter entlastet. 2 Lern-Nuggets Alle Lern-Nuggets sind nach dem gleichen Muster aufgebaut: Einstieg –– Start (Einführung) –– Priming Wissensaneignung –– Lerninhalte –– Zusammenfassung Praxistransfer –– Transferauftrag –– Kompetenzauftrag Lernerfolg –– Lernselbstkontrolle –– Kompetenzkontrolle –– Reflexion

Um die Lerneinheiten optimal zu nutzen, können Sie die Einführung zu den Lern-Nuggets absolvieren: Link https://kw.my/UQS1c3 Nutzername kw.my Passwort lakmieduz57 Besonders geeignet sind die Lern-Nuggets für die Unterrichtskonzepte der KV-Reform, da die LernNuggets wie Lerneinheiten in üblichen Lernmanagementsystemen von Unternehmen funktionieren. Sie sind praxisnah, handlungskompetenzorientiert und flexibel einsetzbar. Es ermöglicht den Lernenden selbstorganisiertes Lernen. 3 Vorgehen Um die Lern-Nuggets zu nutzen, melden Sie sich beim Lernmanagementsystem an. Es gibt dazu zwei Verfahren. Beim ersten Verfahren haben Sie die Nutzer/-innen gemeldet und diese wurden entsprechend importiert. Wir empfehlen dies bei mehr als 20 Nutzenden. Beim zweiten Verfahren nehmen Sie die Registrierung selbst vor. Dies ist bei einzelnen Nutzern sinnvoll. Anmeldedaten sind bereits vorhanden 1. Rufen Sie die Webseite https://innovations4learning.education auf. 2. Geben Sie den Nutzernamen und das Passwort ein. 3. Klicken Sie auf «Login». 4. Nach erfolgtem Login gelangen Sie direkt auf die Lerninhalte. Anmeldedaten sind nicht vorhanden (sondern ein Gutschein-Code) 1. Rufen Sie die Webseite https://innovations4learning.education auf. 2. Klicken Sie auf «Registrieren». 3. Füllen Sie die entsprechenden Felder aus. Den Gutschein-Code für die kostenlose Nutzung finden Sie innerhalb der KLV-BiBox bei den Zusatzmaterialien unter dem Reiter «Kooperationspartner». 4. Akzeptieren Sie die Datenschutzvereinbarung. 5. Klicken Sie auf «Registrieren». 6. Nach erfolgter Registrierung gelangen Sie direkt auf die Lerninhalte.

Das Beispielunternehmen «Hidelike» Start-Up «Hidelike» Als Start-Up wird eine Unternehmung bezeichnet, die gerade gegründet und aufgebaut wird. Die folgende Situation dient als Ausgangslage für den Aufbau von Handlungskompetenzen in diesem Lehrmittel. Melissa (21) ist gerade im Chat mit Marc (22): Die beiden treffen sich also um 19:00 Uhr und Melissa erzählt von ihrer «krassen Idee»: «An der Bushaltestelle, im Schulhaus, beim Shoppen, in einer Bar oder in anderen Alltagssituationen begegnest du ständig Personen, die dir sympathisch, interessant und vielleicht sogar «liebenswert» erscheinen und mit denen du einfach gerne ein Gespräch führen möchtest. Was tust du dann? In der Regel nichts! Du befürchtest, dein Interesse könnte nicht auf Gegenseitigkeit beruhen und du möchtest dich nicht blamieren oder gar als Belästigung empfunden werden.» Ok … und jetzt? Ok, das könnte funktionieren … … und was nützt das, wenn niemand meine Likes sehen kann? Meine App zeigt dir alle Personen im Umkreis von 50 Metern an. Jetzt kannst du «Hidelikes» (versteckte Likes) vergeben. … da kommt ja genau der Trick: Wenn zwei sich gegenseitig einen «Hidelike» geben, erfahren beide davon! … und können dann chatten oder so. Das ist die ultimative Eisbrecher-App für das risikofreie Kennenlernen!

In den folgenden Monaten treffen sich Melissa und Marc während ihrer Freizeit unzählige Stunden zur Entwicklung der App. Marc hat das Design der Buttons (Knöpfe) ständig weiterentwickelt und Melissa übernimmt die Programmierarbeit: Nach sechs Monaten haben Melissa und Marc ihre erste Version von «Hidelike» fertiggestellt und die Domain www.hidelike.com reserviert. Die App ist auf dem neusten Stand der Technik und als PWA (Progressive Web App) programmiert. Diese Apps müssen nicht mehr installiert werden und können direkt aus dem Internet auf jedem Smartphone, Laptop, PC oder sogar auf Smartwatches gestartet werden.

20 HKB A – Handeln in agilen Arbeits- & Organisationsformen Themenbereich 1: Persönliche Kompetenzentwicklung & Persönlichkeitsentwicklung Lernfeld 1: Portfolioarbeit – Ich als Privat- & Berufsperson Analyse K4 a1.bs3c Sie wählen geeignete Weiterbildungsmöglichkeiten aus. Synthese K5 T1.4 Sie entwickeln persönliche Ziele und ein «Vision Board». Verstehen K2 T1.5 Sie unterscheiden Möglichkeiten der Stellensuche und suchen eine für sie geeignete Arbeitsstelle aus. Synthese K5 a3.bs1c Sie bewerben sich adäquat auf eine neue Arbeitsstelle. Verstehen K2 T1.7 Sie erläutern Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit. Verstehen K2 T1.8 Sie erklären Massnahmen bei allfälliger Arbeitslosigkeit. Anwenden K3 T1.9 Sie arbeiten an ihrem persönlichen Portfolio. 1.1 Bildungssystem Schweiz Das schweizerische Bildungssystem ist horizontal in berufliche Bildung und akademische Bildung unterteilt. Vertikal gliedern sich die Bildungswege in verschiedene Niveaustufen, auf denen sich unterschiedliche Abschlüsse erreichen lassen. Trotz dieser starken Gliederung zeichnet sich das System durch eine hohe Durchlässigkeit aus, sodass sich im Weiterbildungsbereich zahlreiche Möglichkeiten bieten. Das Bildungssystem der Schweiz (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI → sbfi.admin.ch/de/bildungssystem-schweiz) Weiterbildung nach der kaufmännischen Grundbildung Nach einer abgeschlossenen kaufmännischen Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis stehen verschiedene Weiterbildungswege offen, um Fachwissen zu vertiefen oder Führungsfunktionen zu übernehmen. Leistungsziele

21 Lernfeld 1: Portfolioarbeit – Ich als Privat- & Berufsperson –– Marketing: Marketingfachmann/-frau –– Human Resources/Personal: HR-Fachmann/-frau –– Finanzen/Treuhand: Fachmann/-frau Finanz- und Rechnungswesen, Treuhänder/-in, Finanzplaner/-in –– Administration: Direktionsassistent/-in, Spezialist/-in Unternehmensorganisation Detaillierte Informationen bietet der Berufsverband Kaufmännischer Verband Schweiz: kfmv.ch/wissen/berufsalltag/weiterbildung/weiterbildungswege 1.1.1 Höhere Berufsbildung Mit dem Abschluss eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) stehen grundsätzlich zwei Weiterbildungswege offen: das eidgenössische Diplom oder der eidgenössische Fachausweis und das Diplom HF. Eidgenössisches Diplom Ein eidgenössisches Diplom ist ein Nachweis für vertiefte, umfassende Fach- oder Führungskompetenz. Es handelt sich dabei um die höchste Stufe der beruflichen Weiterbildung in der Schweiz und richtet sich an Berufspersonen, die Management-, Führungs- oder Spezialistenfunktionen übernehmen möchten. Grundsätzlich werden ein eidgenössischer Fachausweis oder eine vergleichbare Weiterbildung sowie mehrjährige Berufserfahrung vorausgesetzt. Eidgenössischer Fachausweis Ein eidgenössischer Fachausweis erweitert die spezifische berufliche Fachkompetenz. Es handelt sich um eine berufsbezogene höhere Berufsbildung und richtet sich an Personen, die sich in ihrem Fachgebiet weiterqualifizieren möchten. Ein eidgenössischer Fachausweis setzt grundsätzlich ein EFZ sowie mehrjährige Berufserfahrung voraus und bereitet auf selbstständige Tätigkeiten oder Führungsaufgaben vor. Diplom HF Ein Diplom HF (höhere Fachschule) entspricht einer vertieften, praxisnahen beruflichen Weiterbildung, die auf Führungs-, Management- und Spezialistenfunktionen vorbereitet. Neben einem Berufsabschluss (normalerweise EFZ) und mehrjähriger Berufserfahrung wird teilweise auch ein eidgenössischer Fachausweis vorausgesetzt. 1.1.2 Weitere Weiterbildungsmöglichkeiten Die Durchlässigkeit des schweizerischen Bildungssystems eröffnet nach dem Abschluss der beruflichen Grundbildung neben der höheren Berufsbildung noch weitere Weiterbildungsmöglichkeiten. Erwachsenenschulen, Brückenangebote und Passerellen ermöglichen sogar den Wechsel auf den akademischen Bildungsweg. Berufsmatura Die Berufsmaturität kann nicht nur begleitend zur beruflichen Grundbildung erlangt werden, sondern auch nach Lehrabschluss, entweder in Vollzeit (1–1.5 Jahre) oder parallel zur Arbeitstätigkeit (2 Jahre). Die Berufsmatura ergänzt die berufliche Grundbildung vor allem um allgemeinbildenden Unterricht in Deutsch und Fremdsprachen, Mathematik und Naturwissenschaften, Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch um fachspezifische Inhalte je nach gewähltem Profil (Technik, Wirtschaft, Gestaltung, Gesundheit). Die Berufsmatura öffnet den Weg zu Fachhochschulen und teilweise auch zu Universitäten. Fachhochschule Mit einem Berufsabschluss EFZ und der Berufsmatura erhält man Zugang zum Bachelor-Studium an einer Fachhochschule. Auch ohne Berufsmatura kann man mit genügend Berufserfahrung über Passerellen-Programme und Zusatzkurse an einzelnen Fachhochschulen zum Studium zugelassen werden. Nach dem Bachelor-Abschluss kann mit zusätzlichen Jahren an Berufserfahrung ein Master-Studium begonnen werden. Im Vergleich zu Universitäten ist ein Studium an einer Fachhochschule praxis- und berufsorientierter. Häufig arbeiten Fachhochschulen mit Unternehmen und Branchenverbänden zusammen.

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