Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 52 Laub- und Nadelbäume Im Herbst haben die Blätter der Bäume verschiedene Farben. Warum bleiben bei manchen Bäumen die Blätter grün? Die Rotbuche ist ein Laubbaum Die Rotbuche ist der häufigste Baum Deutschlands. Sie kann bis zu 50 Meter hoch werden. Im Frühling entfaltet sie ihre breiten, dünnen Blätter. Diese Laubblätter haben eine große Oberfläche, mit denen die Rotbuche in der warmen Jahreszeit viel Licht für die Fotosynthese einfangen kann. Gleichzeitig kann viel Wasser verdunstet werden. Die Rotbuche ist ein Laubbaum. Ende April erscheinen die Blüten. Die männlichen Staubblätter und weiblichen Samenanlagen liegen in verschiedenen Blüten an einem Baum. Die Rotbuche ist getrenntgeschlechtlich und einhäusig. Nach der Bestäubung durch den Wind und der Befruchtung entwickeln sich aus den Blüten die Früchte, die Bucheckern. Im frühen Herbst fallen die Bucheckern zu Boden und keimen dann im nächsten Frühjahr. Im Verlauf des Herbsts entzieht die Rotbuche den Blättern die zuvor aufgebauten Nährstoffe und speichert sie im Stamm. Die Laubblätter sterben ab und fallen zu Boden. Dieser Laubwurf dient dem Schutz: Im Winter gefriert das Wasser im Boden oft und die Wurzeln der Rotbuche können kein Wasser aufnehmen. Wenn das Wasser in den Blättern gefriert, würden Eiskristalle die Zellen zerstören. Mit dem Laubabwurf schützen Laubbäume wie die Rotbuche ihre Blätter vor Frostschäden und verringern ihren Wasserbedarf. Rotbuche: A Baum, B Zweig mit Blättern und Blüten, C Frucht 1 A B C männliche Blüte weibliche Blüte

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