Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 104 Ein Versuchsprotokoll erstellen 3. Versuche: Zu Überprüfung deiner formulierten Vermutungen werden Versuche geplant und durchgeführt. a Liste der Materialien: Liste alle Versuchsmaterialien auf, die man für den Versuch benötigt. b Versuchsskizze anfertigen: Wenn es aufwändigere Versuchsaufbauten sind, fertige eine einfache Zeichnung, eine Skizze, an. Dazu wird der Versuchsaufbau mit einem Bleistift skizziert. c Versuchsdurchführung: Es folgt die genaue Durchführung des Versuchs. Je eindeutiger die Durchführung beschrieben ist, desto einfacher kann jemand anderes den Versuch ebenfalls durchführen. 4. Beobachtung: Notiere deine Beobachtungen während des Versuchs. Messwerte können beispielsweise in Tabellen festgehalten werden. 5. Ergebnis und Auswertung: Hier beantwortest du deine anfangs formulierte Frage. Deine Vermutungen werden überprüft. Sollte die eingangs angestellte Vermutung nicht zutreffen, kann es sein, dass sich aus dem Versuchsergebnis neue Fragen ergeben. Mögliche Fehler, die während des Versuches auftauchen, werden hier angesprochen. Dies nennt man Fehlerdiskussion. Wenn sich mithilfe des Versuchs deine Vermutungen nicht bestätigen lassen, müssen neue Vermutungen angestellt und überprüft werden. Bestandteile eines Protokolls Versuche werden in einem Versuchsprotokoll festgehalten. So können auch andere Personen den Versuch durchführen und die Ergebnisse überprüfen. Ein Versuchsprotokoll besteht aus folgenden Teilen: 1. Frage formulieren: Am Anfang eines Protokolls wird eine Frage gestellt, die mit dem Versuch beantwortet wird. 2. Vermutungen anstellen: Zu deiner Frage werden Vermutungen angestellt. Beim Anstellen der Vermutungen nutzt man sein Vorwissen. naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung 1 Frage formulieren Vermutungen anstellen Überprüfen durch Versuch Beantworten der Frage Beobachtung Ein Versuchsprotokoll 2 Versuchsprotokoll Name: Alicia Rieck Datum: 20.01.2027 Aufgabe der Amylase bei der Stärkeverdauung Frage: Welche Aufgabe hat das Enzym Amylase bei der Verdauung? Vermutung: Amylase zerlegt Stärke in kleinere Kohlenhydrate. Materialien: Iod-Kalium-Iodid-Lösung, AmylaseLösung, Speisestärke, Wasser, Reagenzgläser, Reagenzglas-Ständer, Becherglas, Pipetten, Spatel, Glasstab Durchführung: In ein Becherglas werden 100 ml Wasser gefüllt. Dazu wird vorsichtig eine Spatelspitze Speisestärke gegeben. Anschließend wird das Gemisch mit dem Glasstab gerührt, bis sich die Speisestärke im Wasser verteilt hat. Nun werden zwei Reagenzgläser etwa zur Hälfte mit der Stärkelösung gefüllt. In jedes der beiden Reagenzgläser werden mit einer Pipette einige Tropfen Iod-Kalium-Iodid-Lösung gegeben. Anschließend wird in das zweite Reagenzglas Amylase-Lösung gegeben. Beide Reagenzgläser werden während der Beobachtung leicht geschwenkt. Beobachtung: Die Gemische in beiden Reagenzgläsern färben sich zunächst dunkel-violett. Nach einiger Zeit entfärbt sich jedoch das Gemisch im zweiten Reagenzglas. Ergebnis: Die Amylase-Lösung zerlegt die Stärke im zweiten Reagenzglas, sodass keine Stärke mehr vorhanden ist. Auswertung: Die Iod-Kalium-Iodid-Lösung verfärbt das Gemisch zunächst dunkel-violett. Die Farbe zeigt das Vorhandensein von Stärke an. Die Amylase-Lösung enthält das Enzym Amylase. Das Gemisch im Reagenzglas mit der Amylase entfärbt sich langsam, da die Stärke von der Amylase langsam abgebaut wird. Die Vorgänge im Reagenzglas ähneln denen bei der Verdauung. Das Enzym Amylase wird von den Mundspeicheldrüsen und der Bauchspeicheldrüse gebildet. Im Mund und im Dünndarm wird Stärke dann von der Amylase abgebaut. Versuchsaufbau:
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