Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 54 Lichteinfall 100–50 % 50–25 % 25–10 % 10–0 % Sonnenblatt Schattenblatt EXPERTENWISSEN Licht- und Schattenblätter 1 Vergleiche den Aufbau der beiden Blatttypen. 2 Ordne den beiden Abbildungen die Begriffe Lichtblatt und Schattenblatt zu. Begründe deine Zuordnung. | HILFE 3 Erkläre, warum die beiden Blattformen unterschiedlich aufgebaut sind. M1 Licht- und Schattenblatt Lichtblätter Die Blätter eines Baumes unterscheiden sich. In die Außenbereiche der Baumkronen kommt sehr viel Licht. Hier sind die Blätter klein und dick. Betrachtet man den Querschnitt eines Blattes, sieht man eine dicke, äußere Hautschicht, die Epidermis. Sie ist von einer dicken, wasserabweisenden Wachsschicht, der Kutikula, überzogen. So schützt sich das Blatt vor starker Austrocknung. Die Blätter haben ein wie Zaunlatten eng anliegendes Palisadengewebe mit vielen Chloroplasten. In den Chloroplasten läuft die Fotosynthese ab. Das dicke Schwammgewebe hat unten viele Spaltöffnungen. So wird der Gasaustausch des Laubblattes ermöglicht. Der gesamte Aufbau ermöglicht es, viel Fotosynthese zu betreiben. Man findet ihn nur bei Blättern, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Man nennt diese Blätter daher Lichtblätter. Schattenblätter In das Innere der Baumkrone kommt weniger Sonnenlicht als an die Ränder. Hier wachsen große, dünne Blätter. Ihre Epidermis und ihre Kutikula sind dünner als bei Sonnenblättern. Sowohl das Palisadengewebe, als auch das darunterliegende Schwammgewebe sind relativ dünn. Diese Blätter haben relativ wenige Chloroplasten und sind darum heller. Auf ihrer Unterseite sind nur wenige Spaltöffnungen. Durch ihre große Oberfläche können sie auch im Schatten noch Fotosynthese betreiben. Man nennt sie deshalb Schattenblätter. A Erkläre den Begriff Schattenblatt. Kutikula Epidermis Palisadengewebe Schwammgewebe Epidermis Kutikula Spaltöffnung Verteilung von Licht- und Schattenblättern an einem Baum 1

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