Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 190 Hormone Wirkweise von Hormonen 1 Hormonsystem Im Körper müssen häufig sehr komplexe Prozesse gesteuert werden, an denen viele verschiedene Organe beteiligt sind. So steigen zum Beispiel in einer Stresssituation die Anzahl der Herzschläge, die Atemzüge und die Aufmerksamkeit. Einige dieser Prozesse, wie zum Beispiel das Wachstum, erstrecken sich über einen langen Zeitraum und müssen daher dauerhaft reguliert werden. Solche Vorgänge werden mit Hormonen gesteuert. Hormone werden von verschiedenen Hormondrüsen im Körper gebildet, in die Blutgefäße abgegeben und anschließend mit dem Blut im gesamten Körper verteilt. Trotz ihrer Verteilung im ganzen Körper wirken Hormone nur auf ganz bestimmte Zellen, die Zielzellen. Diese besitzen auf ihrer Oberfläche spezielle Erkennungsstellen, die Rezeptoren. Jeder Rezeptor ist so aufgebaut, dass nur ein bestimmtes Hormon daran binden kann. Ein Hormon passt zu dem jeweiligen Rezeptor wie der passende Schlüssel zum Schloss. Man spricht daher vom Schlüssel-Schloss-Prinzip. Bindet ein Hormon an den passenden Rezeptor, wird in der Zielzelle eine ganz bestimmte Reaktion ausgelöst. Nur Zellen mit den passenden Rezeptoren können daher auf ein Hormon reagieren. Bei einer wilden Fahrt schlägt das Herz schneller, man atmet schneller und man schwitzt. Wie werden solche komplexen Vorgänge im Körper reguliert? Hormondrüse 1 Hormondrüse 2 Hormon 1 Hormon 2 Rezeptor für Hormon 2 Rezeptor für Hormon 1 Blutgefäß Zelle A Zelle B Zelle C

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