Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 164 Schutzbarrieren Obwohl Menschen in ständigem Kontakt mit Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilzen stehen, erkranken sie nicht ständig. Der menschliche Körper besitzt mehrere Schutzbarrieren, die das Eindringen der Krankheitserreger in den Körper verhindern. So bildet die Haut einen Säureschutzmantel, die für viele Krankheitserreger ein unüberwindbares Hindernis ist. Dennoch gelangen einige Krankheitserreger über Körperöffnungen oder Wunden in den Körper. Die inneren Oberflächen der Atemwege, des Verdauungstrakts und der Geschlechtsorgane sind mit Schleimhäuten bedeckt. Eingedrungene Krankheitserreger werden im Schleim gebunden und aus dem Körper transportiert. Ohrenschmalz verklebt Krankheitserreger im Gehörgang. Gelangen Krankheitserreger in den Magen, tötet die dort gebildete Salzsäure Krankheitserreger ab. Wie schützt sich der Körper vor Krankheitserregern? Schutzbarrieren des Körpers 1 Unspezifische Immunabwehr Immunsystem des Körpers Gelangen Krankheitserregern in das Blut oder in Körperzellen, leitet der Körper die Bekämpfung der Krankheitserreger ein. Alle Organe und Zellen die helfen, Krankheitserreger zu bekämpfen, zählen zum Immunsystem. Unspezifische Immunabwehr Die wichtigsten Zellen des Immunsystems sind die weißen Blutzellen, die Leukozyten. Sie gelangen mit dem Blut in alle Bereiche des Körpers. Sie können ihre Form verändern und gelangen so auch in Zwischenräume von Zellen. Manche Leukozyten können Krankheitserreger umfließen und einschließen. Sie nehmen die Krankheitserreger auf und bauen sie ab. Daher nennt man sie auch Fresszellen. Die Fresszellen sind nicht auf einen bestimmten Krankheitserreger spezialisiert. Sie sind daher Teil der unspezifischen Immunabwehr. Tränenflüssigkeit Ohrenschmalz Nasenschleimhaut Mundschleimhaut Lungenschleimhaut mit Flimmerhärchen Magensäure Darmschleimhaut Scheidenschleimhaut Haut mit Säureschutzmantel GIDA-FILM

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjg5NDY1NA==