Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 163 Digital WES-187271-163 EXPERTENWISSEN Parasiten als Übertrager M1 Plasmodien 1 Beschreibe die Vermehrung der Plasmodien mit den Begriffen aus der Abbildung. 2 Begründe, warum in tropischen Gebieten der beste Schutz vor Malaria der Schutz vor Stechmücken ist. | HILFE 3 Nimm Stellung zu der Aussage: „Die Malaria übertragende Stechmücke ist Parasit und Wirt zugleich.“ | HILFE 4 Erkläre am dargestellten Beispiel der Plasmodien den Begriff Wirtswechsel. | HILFE 5 Begründe am dargestellten Beispiel die Begriffe Innenparasit und Außenparasit. Krankheitserreger in Parasiten Es gibt Krankheitserreger, die durch den Kontakt von Parasit und Wirt übertragen werden und den Wirt schädigen. In tropischen Gebieten gibt es Stechmücken, die mit dem Einzeller Plasmodium befallen sind. Bei einem Stich können Stechmücken diesen Krankheitserreger übertragen. Vom Speichel der Stechmücke gelangen Plasmodien ins Blut des Wirts. Sie vermehren sich ungeschlechtlich in Leberzellen und roten Blutzellen und gelangen mit von ihnen abgegebenen Giftstoffen wieder ins Blut. Das löst die für Malaria typischen Fieberschübe aus. Einige Plasmodien entwickeln sich zu weiblichen und männlichen Formen. Gelangen die weiblichen und männlichen Plasmodien bei einem Stich einer weiteren Stechmücke, können sie sich dort geschlechtlich vermehren. Zecken können einerseits ein Virus übertragen, das eine Hirnhautentzündung auslösen kann. Diese Krankheit nennt man FSME. Es können bei einem Zeckenstich auch Bakterien in das Blut des Wirtes gelangen, die starke Kopf- und Gelenkschmerzen verursachen. Diese Krankheit nennt man Borreliose. Plasmodien in roter Blutzelle 2 Stechmücke 1 9. Geschlechtszellen befallen Darmzellen und bilden neue Plasmodien, die freigegeben werden. In der Mücke 2. Stich 1. Stich Im Menschen 2. Plasmodien befallen die Leberzellen. 3. Plasmodien vermehren sich in Leberzellen. 4. Leberzellen platzen und geben Plasmodien frei. 5. Plasmodien befallen rote Blutzellen. 1. Plasmodien befallen die Speicheldrüse der Mücke und werden beim Stechen übertragen. 6. Rote Blutzellen platzen und geben Plasmodien frei. 7. In einigen Blutkörperchen entwickeln sich Geschlechtszellen. 8. Die Mücke sticht und nimmt mit dem gesaugten Blut Geschlechtszellen auf.
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