Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 161 Digital WES-187271-161 Außenparasiten Parasiten, die am Körper ihres Wirts leben, nennt man Außenparasiten. Manche Parasiten leben nicht dauerhaft auf einem Wirt, sondern suchen ihn nur zur Nahrungsaufnahme auf. So stechen weibliche Stechmücken nur einmal nach der Paarung ein größeres Tier oder den Menschen, da sie im Blut befindliche Stoffe für die Bildung ihrer Eier benötigen. Auch Zecken ernähren sich im Laufe ihrer Entwicklung vom Blut unterschiedlich großer Tiere. Dabei benötigt jedes der drei Entwicklungsstadien nur eine Blutmahlzeit. Die Größe des Wirts ist dabei vom Entwicklungsstadium der Zecke abhängig. Dagegen leben bei Kopfläusen alle Entwicklungsstadien dauerhaft auf dem Wirt. Die Larven und die erwachsenen Tiere ernähren sich vom Blut des Wirts und werden bei Kontakt zwischen Wirten übertragen. Schutz vor Außenparasiten Der Kontakt mit Stechmücken und Zecken an sich ist meist wenig gefährlich. Allerdings können durch den Stich auch Krankheitserreger übertragen werden. Daher sollte man sich in der Natur vor Zecken mit geschlossener Kleidung und Zeckenschutzmitteln schützen und anschließend nach Zecken absuchen. In tropischen Ländern sollte man sich mit Mückenschutzmitteln und Moskitonetzen vor Mückenstichen schützen. Um einen Befall mit Kopfläusen vorzubeugen, sollte der Kontakt zu Betroffenen vermieden werden. Kopfläuse müssen mit Läusekämmen entfernt und über längeren Zeitraum mit chemischen Mitteln bekämpft werden. Wirtswechsel bei Zecken 2 M1 Läuse 1 Beschreibe die Entwicklung von Kopfläusen. 2 Erkläre am Beispiel der Kopflaus den Begriff Außenparasit. | HILFE 3 Begründe, ob es bei der Übertragung von Kopfläusen von Menschen zu Mensch zu einen Wirtswechsel gekommen ist. | HILFE 4 Begründe, warum 10 Tage nach einer Behandlung gegen Kopfläuse die betroffene Person noch einmal gründlich nach Kopfläusen abgesucht werden sollte. | HILFE 5 Nimm Stellung dazu, dass Kindergärten beim Auftreten von Kopfläusen geschlossen werden. A Erkläre, was man unter einem Parasiten versteht. Eier Vollgesogenes Weibchen 3. Wirt Nymphe Larve 2. Wirt 1. Wirt ausgewachsene Zecke 7–12 Tage 7–10 Tage Eiablage (150–300 Eier pro Weibchen) ausgewachsene Kopflaus Geschlechtsreife Schlupf
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