Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 160 Parasiten Im Sommer wird oft vor Zecken gewarnt. Was aber macht sie so gefährlich? Parasitismus Lebewesen, die auf Kosten anderer Lebewesen leben, nennt man Parasiten. Sie ernähren sich oft von den Körperflüssigkeiten des anderen Lebewesens, dem Wirt. Parasiten sind für ihr Überleben auf den Wirt angewiesen. Darum wird der Wirt durch einen Parasitismus zwar geschädigt, überlebt aber meist. Die meisten Parasiten sind auf ganz bestimmte Wirte angewiesen. Sie sind wirtsspezifisch. Fast alle größeren Lebewesen werden von vielen unterschiedlichen Parasiten befallen. So kann man beispielsweise bei heimischen Waldmäusen bis zu 50 verschiedene Arten von Parasiten finden. Entwicklung von Parasiten Bei ihrer Entwicklung durchleben die meisten Parasiten mehrere Entwicklungsstadien. Bei manchen Parasiten leben die verschiedenen Entwicklungsstadien von unterschiedlichen Wirten. Man nennt diese Wirte Zwischenwirte. Am Ende eines solchen Wirtswechsels kommt es zur geschlechtlichen Vermehrung des Parasiten in einem Endwirt. Werden Entwicklungsstadien auf eine Art übertragen, in welcher der Parasit seine Entwicklung nicht fortsetzen kann, spricht man von einem Fehlwirt. Parasiten des Menschen 1 Läuse Zecken Stechmücken Bandwürmer
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