Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 262 Essstörungen Unnatürliche Körperwahrnehmung 1 Essstörungen Normalerweise sendet der Körper deutliche Signale dafür, wann wir essen oder trinken sollten und wann wir satt sind. Durch seelische Belastungen wie Stress, Frustration oder traumatische Erlebnisse kann dieses Empfinden jedoch gestört werden. Bei manchen Menschen entwickelt sich dadurch eine unnatürliche Körperwahrnehmung, die durch den ständigen Vergleich mit anderen zusätzlich verstärkt werden kann. In den Medien und insbesondere in sozialen Netzwerken wird häufig ein unrealistisches und verzerrtes Körperbild vermittelt. Lässt man sich stark von solchen übertriebenen Darstellungen beeinflussen, kann es passieren, dass man sich selbst beispielsweise als zu dick oder zu wenig muskulös wahrnimmt. Verändert man daraufhin sein Essverhalten, kann sich daraus schnell eine Essstörung entwickeln. Hilfe für Betroffene ist nur möglich, wenn die seelischen Ursachen fachärztlich behandelt werden. Essstörungen werden als eine Form der Sucht verstanden. Esssucht Bei einer Esssucht leiden die Betroffenen an starken Essattacken. Dabei verschlingen sie große Mengen an Nahrung. Die Betroffenen verspüren einen ständigen Drang zu essen, obwohl sie eigentlich keinen Hunger haben. Sie leiden meist an starkem Übergewicht. Was hat Essen mit der Körperwahrnehmung zu tun? Erbrechen bei Bulimie 2
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