Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 118 Sexualität des Menschen Was passiert im Körper bei sexueller Erregung? Entwicklung der Sexualität Im Laufe der Pubertät beginnen Jugendliche, sich stärker für ihren Körper zu interessieren. Dabei entdecken sie häufig, dass Gedanken und Berührungen, etwa an den Geschlechtsorganen, als sehr angenehm und erregend empfunden werden. An welchen Körperstellen jemand durch welche Berührungen erregt wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Sich gezielt selbst zu berühren, um diese angenehmen Empfindungen zu haben, heißt Selbstbefriedigung oder auch Masturbation. So können der eigene Körper und seine Reaktionen kennengelernt und Vorlieben für bestimmte Berührungen entdeckt werden. Verliebtsein In der Pubertät wächst das Interesse meist am jeweils anderen Geschlecht. Viele Jugendliche fangen dann oft an, sich für eine bestimmte Person aus ihrem Umfeld zu interessieren. Hat diese Person ganz ähnliche Gefühle, kann daraus die erste Partnerschaft entstehen. Sind zwei Verliebte einige Zeit lang zusammen, wächst häufig der Wunsch nach körperlicher Nähe. Zunächst sind das „Händchenhalten“ und Umarmungen. Es folgen meist gemeinsames Kuscheln und der erste Kuss. Wenn man sich gegenseitig gut kennt, verliebt ist und schon berührt hat, möchte man meist „einen Schritt weiter gehen“. Durch Kuscheln, Küssen und gefühlvolles Streicheln eines geliebten Partners wird die sexuelle Erregung gesteigert. Werden dabei die Geschlechtsorgane einbezogen, spricht man von Petting. Erregung beim Mann Der Penis des Mannes besteht aus verschiedenen Bindegeweben, Muskeln, Nerven und drei Schwellkörpern. Besonders empfindlich ist die Spitze des Penis, die Eichel. Den eigenen Körper erkunden 1
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