Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 110 Ernährung und Verdauung ZuSAMMEnFASSung Die Verdauung Weg der Nahrung Ausgewogene Ernährung Stärke ist ein langkettiges Kohlenhydrat und wird mithilfe des Enzyms Amylase zunächst in den Zweifachzucker Maltose zerlegt. Dieser wird mithilfe der Maltase weiter in den Einfachzucker Glukose zerlegt, die ins Blut aufgenommen wird. Fette werden durch das Enzym Lipase in Glycerin und Fettsäuren zerlegt und in die Lymphe aufgenommen. Proteine werden durch Pepsin zunächst in kürzere Aminosäureketten zerlegt. Diese werden durch Trypsin weiter in einzelne Aminosäuren zerlegt und ins Blut aufgenommen. Die Nahrung wird mit den Zähnen zerkleinert. Anschließend gelangt sie über die Speiseröhre in den Magen, Dünndarm und in den Dickdarm. Unverdauliche Reste werden über Enddarm und After ausgeschieden. Bei der Verdauung werden die Nährstoffe mithilfe von Enzymen in kleinste Bausteine gespalten. Für die Zerlegung verschiedener Nährstoffe produziert der Körper auch verschiedene Enzyme. Ein Enzym passt zu einem Nährstoff wie ein Schlüssel in ein passendes Schloss. Enzyme arbeiten nach dem Schlüssel-SchlossPrinzip. Bei Körpertemperatur arbeiten die Enzyme am effektivsten. So können besonders viele Nährstoffe zur selben Zeit in ihre kleinsten Bausteine zerlegt werden. Diese Nährstoffbausteine gelangen dann durch die Wand der Dünndarmzotten in das Blut. Mit dem Blut werden sie im Körper verteilt. Um den Körper bestmöglich mit Nährstoffen zu versorgen, sollte man sich ausgewogen ernähren. Dann wird der Körper bestmöglich mit verschiedenen Nährstoffen, Mineralstoffen und Ballaststoffen versorgt. Die Ernährungspyramide stellt eine ausgewogene Ernährung dar. Je breiter die Stufe der Pyramide, desto mehr sollte man von bestimmten Lebensmitteln zu sich nehmen. Dazu gehört auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Maltose Galle Lipase Glycerin Fettsäure Trypsin Aminosäuren Glukose Pepsin kurze Aminosäureketten Kohlenhydrate Proteine Fette Maltase Stärke Zunge Speicheldrüsen Speiseröhre Magen Leber Bauchspeicheldrüse Gallenblase Zwölffingerdarm Dickdarm Dünndarm Enddarm After Süßigkeiten Fisch, Fleisch, Wurst, Eier Getreide und Kartoffeln Getränke Öle und Fette Milch und Milchprodukte Gemüse und Obst
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