Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 5/6

ZUSAMMENFASSUNG Sinne und Wahrnehmung 272 Sinne als Zugang zur Welt Mit den verschiedenen Sinnen Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen kann der Körper Reize aus der Umwelt aufnehmen. Die Sinneszellen der Sinnesorgane wandeln Umweltreize in elektrische Signale um. Über Nerven werden diese Informationen zum Gehirn geleitet. Dort findet die vollständige Wahrnehmung der Umwelt statt. Muskel Bewegungsnerv Reiz Reaktion Sinnesorgan Empfindungsnerv Gehirn Hornhaut Pupille Linse Iris Ziliarmuskel Glaskörper Ziliarmuskel Lichtstrahl Lederhaut Aderhaut gelber Fleck Netzhaut blinder Fleck Sehnerv Bau des Auges Das Auge ist durch die knöcherne Augenhöhle, die Augenbrauen, die Wimpern, die Augenlider und der Tränenflüssigkeit gut vor Schmutz, Fremdkörpern und Flüssigkeiten geschützt. Das Auge besteht aus mehreren Schichten aufgebaut. Die äußere Schicht, die Lederhaut mit der Hornhaut, verleiht Festigkeit und schützt vor Krankheitserregern. Die mittlere Schicht, die Aderhaut, versorgt das Auge über Blutgefäße mit Nährstoffen und Sauerstoff. Die innere Schicht besteht aus der Netzhaut mit den Lichtsinneszellen, während Linse, Iris, Glaskörper und Sehnerv für das Scharfstellen, die Regulierung des Lichteinfalls, die Form des Auges und die Weiterleitung der Informationen an das Gehirn sorgen. Die Haut Oberhaut Wärmerezeptor Schmerzrezeptor Kälterezeptor Tastrezeptor Schweißdrüse Blutgefäß Lederhaut Unterhaut Die Haut wird in drei Schichten unterteilt. Die Oberhaut schützt den Körper vor Verletzungen und Krankheitserregern. Sie enthält auch Rezeptoren. In der Lederhaut befinden sich die Sinneszellen des Tastsinns. In der Lederhaut liegen auch die Schweißdrüsen und Rezeptoren für Wärme und Kälte. Das Fettgewebe der Unterhaut schützt vor Wärmeverlust. Bei Überhitzung des Körpers erweitern sich die Blutgefäße in der Haut. Dadurch wird diese stärker durchblutet und der Körper gibt mehr Wärme ab. Aus Schweißdrüsen der Haut kommt Schweiß. Dieser verdunstet und die Haut kühlt dadurch ab. Schall unterwegs Schwingen Gegenstände, erzeugen sie Schall. Spricht man beispielsweise, dann schwingen die Stimmbänder. Diese Schwingungen werden beim Ausatmen an die Luft übertragen. Mit den Ohren wird der Schall aufgenommen. Er versetzt Trommelfell, Gehörknöchelchen und die Flüssigkeit der Schnecke in Schwingung. Dadurch werden Hörsinneszellen im Ohr gereizt und elektrische Signale ans Gehirn geleitet. Alles, was Schall aussendet, wird Schallsender genannt. Der Schall breitet sich in alle Richtungen durch einen Schallüberträger aus. Mithilfe der Ohren nimmt man den Schall auf. Das Ohr ist ein Schallempfänger.

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