266 Schutz der Haut Schutz vor UV-Strahlung Die Haut schützt den menschlichen Körper vor äußeren Einflüssen. Das können zum Beispiel spitze Gegenstände oder für uns unsichtbare Strahlung sein. Die energiereiche UV-Strahlung des Sonnenlichts bewirkt, dass die Zellen in der Keimschicht den Farbstoff Melanin bilden. Melanin wandelt die energiereiche UV-Strahlung des Sonnenlichts in harmlose Wärme um. So können die schädlichen UV-Strahlen tiefer gelegenen Hautschichten nicht schädigen. Je mehr Melanin die Haut hat, besser kann sie den Körper vor der schädlichen UV-Strahlung schützen. Ist die Haut dem Sonnenlicht ausgesetzt, bildet sie zudem Melanin. Wie viel Melanin eine Person bilden kann, ist durch die Gene bestimmt. Darin unterscheiden sich die verschiedenen Hauttypen. Sonnenbrand Bei Menschen mit sehr wenig Melanin kann UV-Strahlung die Haut schon nach wenigen Minuten schädigen. Die Zellen verbrennen dann und sterben ab. Die Haut wird daraufhin stärker durchblutet und rötet sich. Sie ist dann sehr empfindlich und fühlt sich heiß an. Es entsteht ein schmerzhafter Sonnenbrand. Nach einiger Zeit werden die geschädigten Hautteile abgestoßen. Um die Haut zu kühlen, gibt es Cremes, die auf die Haut aufgetragen werden können. Welche Gefahren gehen von zu starker Sonneneinstrahlung für die Haut aus? Durch Sonneneinstrahlung gefärbte Haut 1 Starker Sonnenbrand 2
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