Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 5/6

246 Farben sehen Lichtsinneszellen Fällt Licht in das Auge, gelangt es auf die Netzhaut. Sie aus drei Schichten aufgebaut. In der innersten Schicht liegen die zwei Typen von Lichtsinneszellen: Stäbchen sind sehr empfindlich. Man kann mit ihnen bei wenig Licht Hell und Dunkel unterscheiden und Bewegungen erkennen. Zapfen sind für das Farbsehen zuständig. Sie benötigen viel Licht. Die Lichtsinneszellen sind in der Schicht nicht gleichmäßig verteilt. Im Zentrum gibt es einen Bereich, an dem sehr viele Zapfen liegen. Dieser Bereich wird als Gelber Fleck bezeichnet. Er ist der Ort des schärfsten Sehens. Am Rand liegen mehr Stäbchen, dort können Hell-Dunkel-Effekte und Bewegungen erkannt werden. Umwandlung der Informationen Das Licht gelangt durch eine Schicht Nervenzellen zu den Lichtsinneszellen. Werden sie gereizt, geben sie einen elektrischen Impuls an die Schaltzellen ab. Diese sammeln die elektrischen Impluse und leiten sie an weitere Nervenzellen. Ihre langen Fortsätze bündeln sich zum Sehnerv. Er leitet die elektrischen Impulse an das Gehirn, wo der Seheindruck entsteht. Die Stelle, an der der Sehnerv das Auge verlässt, heißt Blinder Fleck. Hier liegen keine Lichtsinneszellen. Warum sehen für einige Menschen die Ampellichter gleich aus? Nervenzelle Schaltzelle Zapfen Sinneszellen Stäbchen Pigmentzelle Glaskörper Netzhaut Licht Licht Bau der Netzhaut 2 Mikroskopisches Bild einer Netzhaut 1 GIDA-FILM

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