25 Lernfeld 5: Nachhaltige Entwicklung Aufgaben 2. Erstellen Sie eine persönliche Übersicht Ihrer Lebensführung. Privat: Familienhaushalt in einem Haus mit zwei Kindern Beruflich: Arbeitszeit im Büro vor Ort bei einem KMU Hobbys: im Sommer wandern, im Winter gerne Schneesportarten, wenn es die Winterbedingungen zulassen 3. Identifizieren Sie pro Bereich bis zu drei Verbesserungsmöglichkeiten. Privat: Haus mit Umschwung teilweise untervermieten, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen Beruflich: Remote, wenn möglich, damit nicht täglich Pendelwege nötig sind Hobbys: im Winter vielleicht auch eher wetterunabhängige Sportarten bevorzugen Massnahmen für persönliches Handeln … … die Einzelpersonen in Bezug auf gesellschaftliche und/oder wirtschaftliche Faktoren ergreifen können, um einen positiven Einfluss auf diese Bereiche zu nehmen: Nachhaltiger Konsum –– Reduktion des Konsums: Weniger ist hier manchmal mehr. –– Langlebige und reparierbare Produkte kaufen: Das vermindert den Abfall, denn wer günstig kauft, kauft meistens zweimal. –– Second Hand und Upcycling: Gegenstände wiederverwenden statt verschwenden fördert den Wirtschaftskreislauf und schont natürliche Ressourcen. –– Energie- und Wassersparen: Energieverbrauch im Haushalt durch energieeffiziente Geräte und sparsamen Umgang mit Wasser senken. Ernährungsgewohnheiten –– Pflanzenbasierte Ernährung: Hat einen geringeren ökologischen Fussabdruck als fleischbasierte Ernährung. Auch saisonale und regionale Produkte reduzieren die Umweltbelastung. –– Vermeidung von Lebensmittelverschwendung: Die JCI (Junge Wirtschaftskammer Schweiz) hat eine Initiative mit «No food waste» ergriffen und macht Angebote zum bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Regelmässig gibt es auch Tipps zur Resteverwertung. –– Fair-Trade-Produkte kaufen: Verantwortung als Konsument wahrnehmen und Hersteller unterstützen, die auf Nachhaltigkeit achten, das wiederum fördert die soziale Gerechtigkeit. Energieverbrauch/Mobilität –– Verkehrsmittelwahl: Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder gehen Sie zu Fuss, anstatt Auto zu fahren. –– Energieversorgung: Erneuerbare Energie bevorzugen, wo es möglich ist. Car Sharing/Elektroautos benutzen. LED-Lampen bei der Beleuchtung einsetzen, um Kosten zu sparen. Soziale Verantwortung und Engagement –– Unterstützung lokaler Unternehmen: Einkauf lokal, um die regionale Wirtschaft zu fördern. –– Freiwilligeneinsätze: Soziales Engagement. –– Förderung und Bildung: Je mehr Menschen verstehen, warum nachhaltiges Handeln so wichtig ist, desto grösser wird die gemeinsame Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen aktiv mitzugestalten. Finanzielle Entscheidungen und Investitionen –– Nachhaltige Geldanlage: Investieren in nachhaltige Fonds oder in Unternehmen, die auf soziale Verantwortung und Umweltschutz setzen. Dies fördert eine nachhaltige Wirtschaft und zeigt Unternehmen, dass ethisches Handeln auch wirtschaftlich sinnvoll ist.
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