einrillig mehrrillig Normalkeilriemen Schmalkeilriemen Die Abmessungen des Rillenkranzes der Keilriemenscheiben mit einer oder mehr Rillen sind den angeführten Normblättern zu entnehmen. Die Rillenflanken sind mit einer maximalen Rauheit von Ra = 1,6 µm auszuführen. Die Rillenkanten und der Übergang vom Rillengrund zu den Rillenflanken sind gerundet auszuführen. Der Wirkdurchmesser dr ist für die Berechnung von Riemengeschwindigkeit und Übersetzungsverhältnis maßgebend. Die minimalen Wirkdurchmesser drmin. sollen nach Möglichkeit nicht unterschritten werden. Die Wirkdurchmesser sind möglichst groß zu wählen, jedoch soll eine Riemengeschwindigkeit von 30 m/s nicht überschritten werden. Werkstoff: EN-GJL, St, GS, EN-GJS. Auswuchten: Riemenscheiben sind bei Riemengeschwindigkeiten ≤ 25 m/s statisch, >25 m/s dynamisch auszuwuchten. Tabelle 17.1 Keilriemenprofile für α = 34° (Bild 17.5), Maße in mm Zweistoff-Keilriemenscheiben bestehen aus einer hochverschleißfesten AluminiumLegierung und im Bereich der Nabenbohrung aus einem Kern oder Segmenten aus Gusseisen (Bild 17.6 und 17.7). Diese verstärken die Nabe und verhindern, dass Nabennuten oder Bohrungen ausgeschlagen werden, wie dies bei normalen Leichtmetallscheiben möglich ist. Derartige Leichtmetallscheiben mit Gussnaben oder armierten Naben sind bedeutend leichter als massive Gusseisenscheiben. Dadurch können Kugellager und Wellen und unter Umständen die Gesamtkonstruktion des Triebes leichter gehalten werden. 17 Riemenscheiben für Riementriebe 207 Bild 17.5 Ein- und mehrrillige Keilriemenscheiben nach DIN 2215, 2217-1, 7753-1 und 2211-1 Kurzzeichen (obere Nennbreite) b0 6 10 13 17 22 32 ISO-Kurzzeichen Y Z A B C D Riemenhöhe h 4 6 8 11 14 20 min. Wirkdurchmesser der zugehörigen Riemenscheibe dr 28 50 75 125 200 315 Keilriemen und Keilriemenscheiben nach DIN 2215 und 2217-1 MUSTER
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