Zweck der Zeichenaufgabe: Darstellung der Riemenscheibe ZA 60 in einer Zusammenstellungszeichnung. 1. Erstellen Sie im Format A4 die Wechselriemenscheibe und Motorwelle, Teile 1 bis 3, zusammengebaut, verschraubt und aufgefedert samt den Befestigungselementen, Teile 4 bis 9, in Vorderansicht (Vollschnitt); vgl. Bild 17.2b. Die Welle, Teil 3, ist im Bereich der Passfedernut und der Gewindestiftsenkung aufzubrechen. Die Maßeintragung entfällt. 2. Ergänzen Sie das Schriftfeld und die Stückliste: Teile 1 bis 3 wie in ZA 60 Teil 4, Passfeder DIN 6886–A8 × 7 × 50–C45 Teil 5, Sechskantschraube ISO 4014–M8 × 35–5.6 Teil 6, Sechskantmutter ISO 4032–M8–5 Teil 7, Scheibe DIN EN ISO 7090–8,4–St Teil 8, Federring DIN 1281)–A8 Teil 9, Gewindestift ÖNORM EN ISO 7435–M6 × 15–5,6 17.2 Keilriemenscheiben und Keilriemen Keilriementriebe (Bild 17.4) werden in allen Industriezweigen und im allgemeinen Maschinenbau angewendet. Für größere Leistungsübertragung werden meistens zwei und mehr nebeneinanderliegende Keilriemen angeordnet, die in mehrrilligen Keilriemenscheiben laufen. Die Vorzüge der Keilriementriebe sind: Raumersparnis infolge kurzer Achsabstände, elastische schlupffreie Leistungsübertragung, Dämpfung auftretender Stöße und Schwingungen, geräuschloser und stoßfreier Lauf bei endlosen Keilriemen, größere Schonung der Lager durch geringe Vorspannung, große Übersetzungsverhältnisse möglich. Bild 17.4 Keilriementrieb dr1 Wirkdurchmesser und n1 Drehzahl der treibenden Scheibe 1 dr2 Wirkdurchmesser und n2 Drehzahl der getriebenen Scheibe 2 a Achsabstand, β Umschlingungswinkel des Keilriemens Die Übertragungselemente für die Drehbewegung sind genormte Keilriemenscheiben und Keilriemen (Bild 17.5): Keilriemenscheiben für Normalkeilriemen nach DIN 2215 und 2217-1 Keilriemenscheiben für Schmalkeilriemen nach DIN 7753-1 und 2211-1. 17 Riemenscheiben für Riementriebe 206 ZA 61 Wechselriemenscheibe (Zusammenstellung) 1) nicht mehr genormt MUSTER
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