Schraubensicherungen können als kraftschlüssige Verbindung (z. B. Federringe, Federscheiben) oder formschlüssige Verbindung (z. B. Sicherungsbleche) ausgeführt werden. Gegenmutter. Die beiden Muttern verspannen sich gegenseitig. Beachten Sie beim Zeichnen: Bei Verwendung von zwei verschieden hohen Muttern ist immer die höhere Mutter als Gegenmutter zu zeichnen. Diese Sicherungsart beansprucht eine größere Bauhöhe und ergibt nur eine bedingte Sicherung der Schraubenverbindung. Sicherungsmuttern. Diese Muttern sind leichte und sehr sichere Schraubensicherungen aus Federstahl mit Gegenmutterwirkung. Der Durchmesser d ist dem Kerndurchmesser des Gewindes angepasst. Ausführung: 6 Sperrzähne für metrische ISO-Regelgewinde und 9 Zähne für metrische ISO-Feingewinde. Federringe DIN 1281). Die Federringe können für Rechts- und Linksgewinde verwendet werden. Bild 1.30 Schraubensicherungen Splinte ÖNORM EN ISO 1234. Splinte sichern Kronenmuttern, Stellringe, Scheiben und dgl. gegen Lockerwerden und Herabfallen; sie werden aus weichem, geglühtem Stahl, Messing, Kupfer oder Aluminium hergestellt. Bild 1.31 Splintsicherungen 1 Schrauben, Muttern, Scheiben und Schraubensicherungen 32 Beachten Sie: Die gesicherte Schraubenmutter allein ist noch keine wirksame Sicherung! Auch der Bolzen der Schraubenverbindung muss gesichert sein! (siehe Beispiel: Federring!) Beachten Sie: Federringe, Zahn- und Fächerscheiben besitzen nur bei kleinen Vorspannkräften Sicherungseigenschaften. Ab Schraubenfestigkeitsklasse 8.8 sind sie unwirksam. Schraubensicherung mit Gegenmutter Sicherungsmutter Form A gewölbt Federringe DIN 1281) Werkstoff FSt = Federstahl Form A Form B Federringe. Alte Form 1) nicht mehr genormt MUSTER
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjg5NDY1NA==