199 10 Analysieren Grafikanalysen bearbeiten a) Markieren Sie die Zahlenangaben (Numeralien) in dem Text „Zukunftsangst und Ohnmacht. Sorgen der Kinder und Jugendlichen zum Klimawandel“ mit einem Leuchtstift. b) Legen Sie eine Tabelle mit den Spalten „bestimmte Zahlwörter“ und „unbestimmte Zahlwörter“ an. Ordnen Sie die markierten Wörter in diese Tabelle ein. Zahlwörter korrekt angeben a) Füllen Sie die Lücken des Textes zum Schaubild „Jugend-Werte-Studie“. b) Verfassen Sie weitere Aussagen zu den Punkten „Freunde“, „Freizeit“ und „Familie“. Ü 5 Ü 6 Wichtig zur Schreibung: Zahlen von eins bis zwölf werden ausgeschrieben. Zukunftsangst und Ohnmacht: Sorgen der Kinder und Jugendlichen zum Klimawandel Eine repräsentative Befragung von jungen Österreicherinnen und Österreichern zeigt: der Klimawandel ist auch während Corona die größte Sorge der Jugend. Junge Menschen fühlen sich mit ihren Sorgen alleine gelassen! SOS-Kinderdorf hat das Institut für Jugendkulturforschung beauftragt, erstmals österreichweit Daten zur Bedeutung von Klima und Nachhaltigkeit für Kinder und Jugendliche zu erheben. Die repräsentative Befragung wurde unter 400 Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren durchgeführt. Mit 6 Jugendlichen wurden Tiefeninterviews1 geführt. Das Ergebnis: Der Klimawandel ist auch während Corona die größte Sorge vieler Jugendlicher. Sie fühlen sich von Gesellschaft und Politik im Stich gelassen und blicken pessimistisch in die Zukunft. Sie wünschen sich positive Veränderungen in ihrem unmittelbaren Umfeld und mehr Unterstützung bei ihrem Einsatz für ein besseres Klima! Klimawandel ist auch während Corona die größte Sorge der Jugend. Sie fühlt sich im Kampf um eine gesunde Zukunft im Stich gelassen. In der Umfrage sind 88 % aller 11-18-Jährigen der Meinung, dass umgehend gehandelt werden muss, bevor es zu spät ist. 72 % finden, die Jungen müssen die Fehler der Älteren beim Klima- und Umweltschutz ausbaden. 83 % machen sich Sorgen, dass die Luftqualität immer schlechter wird und 70 % haben Angst, dass sich die Folgen des Klimawandels und der Umweltverschmutzung negativ auf ihre Gesundheit auswirken. Eine grünere Umgebung mit mehr Platz für junge Menschen, weniger Autos und besseren öffentlichen Verkehr, das wünschen sich junge Menschen. Nicht nur auf morgen blickt der Nachwuchs ängstlich. Bereits heute werden große Mängel identifiziert: Jeder und jede zweite Befragte findet, es gäbe zu wenig Platz für junge Menschen im öffentlichen Raum. In österreichischen Städten leidet jeder und jede fünfte darunter, nicht genügend Grünflächen in der Wohnumgebung zu haben. 74 % der Kinder und Jugendlichen finden, es gäbe zu viele Autos und 70 % wünschen sich, dass der öffentliche Verkehr besser ausgebaut wird. […] 1 das Tiefeninterview: Einzelinterview, bei dem man durch intensives Nachfragen genaue Informationen erhalten möchte Quelle: https://www.sos-kinderdorf.at/kinderrechte/klima/studie (17.04.2025, verändert) 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 MUSTER
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