Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 94 Ökosystem Tiefsee Anglerfische sind an ein Leben in der Tiefsee angepasst. Welche besonderen Lebensbedingungen herrschen hier? Abiotische Umweltfaktoren Wasser hat wie jeder andere Stoff auch eine Masse. In der Tiefsee drückt auf alle Lebewesen das gesamte Wasser, das sich über ihnen befindet. So entsteht ein großer Druck. In 4000 Meter Tiefe ist der Druck 400-mal so hoch wie an der Oberfläche. Weil kein Sonnenlicht bis in diese Tiefe vordringt, ist es dunkel. Das Wasser hat einen hohen Salzgehalt und eine Temperatur von -1 ℃ bis 4 ℃. Vielfalt in der Tiefsee Die Anzahl der Lebewesen nimmt mit zunehmender Wassertiefe ab. Trotzdem findet man in der Tiefsee eine große Artenvielfalt von Fischen, Würmern, Muscheln, Krebsen, Seegurken, Schwämmen und Bakterien. Einige Tiere der Tiefsee werden besonders groß. So können Riesenkalmare bis zu 14 Meter Länge erreichen. Riesenkalmare werden von Pottwalen erbeutet, die für die Jagd bis in eine Tiefe von 1 200 Metern tauchen. Die Tiefsee Zwei Drittel der Erdoberfläche sind mit Meeren bedeckt. In die oberen 200 Meter des Meeres gelangt Sonnenlicht. Dort produzieren vor allem einzellige Algen Nährstoffe und Sauerstoff. Sie sind Produzenten. Mehr als die 80 Prozent der Meere sind tiefer als 200 Meter und gehören damit zur Tiefsee. Die tiefste Stelle liegt in 11 000 Meter unter der Wasseroberfläche. Umweltfaktoren in der Tiefsee 1 geringe Wassertemperatur hoher Druck geringes Nahrungsangebot Konkurrenz Fressfeinde Sauerstoffgehalt Bodenbeschaffenheit
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