Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 88 M1 Holzzuwachs Nutzung und Gefährdung des Waldes Wie veränderte sich der Wald durch den Menschen? Nutzung des Waldes Vor rund 2000 Jahren waren große Teile Deutschlands mit Wald bedeckt. Bis ins 18. Jahrhundert trieben Bauern ihre Nutztiere auch in die Wälder. In diesen Hutewäldern fanden die Tiere genügend Nahrung. Zudem gewannen die Bauern auch Brennholz zum Kochen und Heizen sowie Holz als Baumaterial. Durch das Bevölkerungswachstum wurde mehr Baumaterial benötigt. Die Wälder wurden dafür großflächig abgeholzt, die frei gewordenen Flächen wurden zu Wiesen, Feldern und Weiden. Die verbliebenen Wälder reichten zur Deckung des Holzbedarfs nicht mehr aus. Es fand ein Umdenken statt: Es sollte den Wäldern nur noch so viel Holz entnommen werden, wie im gleichen Zeitraum nachwachsen kann. Man spricht vom nachhaltigen Wirtschaften. Aufforsten mit Monokulturen Bei dem gezielten Anpflanzen von Bäumen, der Aufforstung, spielten wirtschaftliche Interessen eine große Rolle. Es entstanden Wirtschaftswälder aus nur schnell wachsenden Baumarten wie die Fichte. In diesen Monokulturen stehen die Bäume dicht beieinander wie die Halme eines Weizenfeldes. Es fällt kaum Licht auf den Boden. Die Fichtennadeln verrotten kaum und machen den Boden sauer. Fichtenforste sind artenarm. 1 Vergleiche die beiden Kurvenverläufe. 2 Erkläre, warum in Wirtschaftswäldern schnell wachsende Baumarten wie Fichten angepflanzt wurde. | HILFE 3 Beurteile das jahrelange Anlegen von Fichten-Monokulturen als Wirtschaftswälder aus heutiger Sicht. Jahre 25 20 15 10 5 0 0 20 40 60 80 100 jährlicher Zuwachs in Kubikmeter pro Hektar Fichte Buche
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