Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 82 M2 Mykorrhiza Dies liegt daran, dass die meisten Pilze und viele Bäume in einer besonderen Beziehung zueinander stehen. Die Hyphen der Pilze umschließen die Seitenwurzeln der Bäume. Einzelne Hyphen des Pilzes wachsen sogar in die Wurzeln des Baumes und bilden dort ein dichtes Geflecht zwischen den Wurzelzellen. Man bezeichnet dieses Geflecht zwischen Hyphen und Pflanzenwurzel als Mykorrhiza. Diese enge Verbindung ermöglicht einen Stoffaustausch zwischen dem Pilz und dem Baum. Der Pilz entzieht dem Baum während der Fotosynthese gebildete Nährstoffe wie Glukose, die der Pilz selbst nicht herstellen kann. Der Pilz liefert dem Baum dafür Mineralstoffe, die er aus der Zersetzung toter Biomasse gewinnt und Wasser, welches der Pilz über die Oberfläche seines riesigen Myzels aus dem gesamten Waldboden aufnimmt. Eine solche Lebensgemeinschaft zum beidseitigen Vorteil nennt man Symbiose. B Beschreibe, was man unter Mykorrhiza versteht. In einem Versuch wurde das Pflanzenwachstum von Chili-Pflanzen mit und ohne Mykorrhiza untersucht. 1 Beschreibe die Versuchsergebnisse. 2 Erkläre mit den Versuchsergebnissen, warum man bei einer Mykorrhiza von Symbiose spricht. | HILFE 3 Erläutere, welche Vorteile jeder der beiden Symbiosepartner von der Symbiose hat. Mykorrhiza 4 Mykorrhiza Viele Pilzarten findet man im Wald nur unter ganz bestimmten Bäumen. So wachsen Birkenpilze vor allem unter Birken, Pfifferlinge und Steinpilze findet man hauptsächlich unter Rotbuchen. Zeit in Tagen 0 10 20 12 10 8 6 4 2 0 30 40 Pflanzengröße in Zentimeter ohne Mykorrhiza mit Mykorrhiza Zeit in Tagen 0 10 20 12 10 8 6 4 2 0 30 40 ohne Mykorrhiza mit Mykorrhiza Zuwachs des Pilzes Pilzhyphen Wurzelzelle Wurzelhaar Wurzel der Rotbuche

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