Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 73 Digital WES-187271-073 EXPERTENWISSEN Ökologische Nische 1 Beschreibe die Brutorte der Spechtarten. | HILFE 2 Beschreibe die Ernährungsweisen der Spechtarten. | HILFE 3 Erkläre, wie die Spechtarten in Konkurrenz zueinander treten. 4 Begründe, warum Bunt-, Grün- und Kleinspecht im selben Lebensraum vorkommen können. | HILFE M1 Ökologische Nischen von Spechtarten Der Habicht Der Habicht ist ein im Wald lebender, etwa 60 Zentimeter großer Raubvogel. Er ernährt sich von kleinen Säugetieren wie Mäusen und Eichhörnchen sowie von kleinen Vögeln wie Amseln und Buchfinken. Mit seinen scharfen Krallen und seinem kräftigen Hakenschnabel fängt und tötet er seine Beutetiere am Tag. Sein Nest baut er hoch oben in den Baumkronen alter Bäume. Konkurrenz Wie der Habicht ist der Uhu ein im Wald lebender, etwa 60 Zentimeter großer Raubvogel. Beide jagen die gleichen Beutetiere. Man bezeichnet ihre Beutetiere daher für sie als Ressource. Weil beide Raubvögel im selben Lebensraum vorkommen und dieselbe Ressource zum Überleben benötigen, treten sie in Bezug auf ihre Nahrung in Konkurrenz. Anders als der Habicht baut der Uhu seine Nester in Felsen oder nutzt alte Nester anderer Raubvögel. Zudem jagt der Uhu anders als der Habicht seine Beutetiere nachts. Man spricht dann von Konkurrenzvermeidung. Ökologische Nische Uhu und Habicht sind zwar in einigen Bereichen Konkurrenten, in anderen aber nicht. Alle abiotischen und biotischen Umweltfaktoren, die auf eine Art einwirken und an die sich eine Art angepasst, bilden die ökologische Nische einer Art. A Beschreibe den Begriff ökologische Nische am Beispiel von Uhu und Habicht. Habicht 1 Uhu 2 brütet in Höhlen weicher Äste sammelt Insekten von dünnen Ästen brütet in Höhlen weicher Baumstämme frisst Ameisen vom Boden brütet in Höhlen alter Baumstämme hackt Baumrinde zur Suche nach Insekten auf Grünspecht Kleinspecht Buntspecht

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