Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 30 Aufbau der Amöbe Die Amöbe stülpt ihre Zellmembran ständig an unterschiedlichen Stellen aus. In diese Scheinfüßchen fließt dann Zellplasma aus anderen Scheinfüßchen. So kann sich die Amöbe fortbewegen. Wegen der die ständigen Formveränderung bezeichnet man die Amöbe als Wechseltierchen. Kommt zu viel Wasser in die Amöbe, wird es wieder nach außen abgegeben. Dafür nutzt es Vakuolen, die sich zusammenziehen und ausdehnen, die pulsierenden Vakuolen. Wie mit einer Pumpe wird das Wasser dabei aus der Zelle gepumpt. Die Energie für seine Lebensvorgänge erhält die Amöbe aus den Mitochondrien. Ernährung der Amöbe Amöben ernähren sich von Bakterien und Einzellern wie dem Pantoffeltierchen. Diese geben chemische Stoffe ab, welche die Amöbe erkennen kann. Trifft eine Amöbe auf ein Pantoffeltierchen, umfließt sie es mit ihren Scheinfüßchen und nimmt es durch die Zellmembran auf. Die aufgenommene Nahrung wird in Nahrungsvakuolen eingeschlossen und verdaut. Die Amöbe kann an jeder Stelle ihrer Zellmembran Nahrung aufnehmen und Nahrungsreste abgeben. Vermehrung der Amöbe Amöben vermehren sich vor allem ungeschlechtlich durch Zellteilung. Dabei wird zuerst der Zellkern geteilt. Dann teilt sich die Amöbe und es entstehen zwei kleinere Amöben mit jeweils einem Zellkern. Anschließend wachsen sie zu ihrer ursprünglichen Größe heran. Aufbau einer Amöbe 3 M2 Nahrungsaufnahme von Amöben 1 Beschreibe die Nahrungsaufnahme der Amöbe. 2 Erkläre, warum man Amöben auch Wechseltierchen nennt. | HILFE 3 Beschreibe die Aufgaben der Scheinfüßchen. | HILFE Einschließen Verdauung Finden Umfließen Ausscheiden Scheinfüßchen Nahrungsvakuole Bakterium unverdauliche Reste Scheinfüßchen Zellplasma Mitochondrium Zellkern Zellmembran Pulsierende Vakuole Nahrungsvakuole

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