Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 25 Digital WES-187271-025 1 Beschreibe die Veränderungen in den beiden Bildern. 2 Erkläre, warum Salatblätter in zuckerhaltigen Salatsoßen schnell ihre Form verlieren. | HILFE 3 Erkläre, warum Tierzellen in hypotonischen Lösungen eher platzen als Pflanzenzellen. M5 Plasmolyse Pflanzenzellen und Außenmedium In Pflanzenzellen befinden sich eine oder mehrere Vakuolen, die von selektiv permeablen Membranen umgeben sind. In den Vakuolen befindet sich eine wässrige Lösung. Sind die Vakuolen der Zellen eines Blattes prall gefüllt, fühlt es sich fest und knackig an. Verlieren die Pflanzenzellen Wasser aus den Vakuolen, wird das Blatt schlaff. Die Blätter welken. Stellt man eine krautige, leicht welke Pflanze in Wasser, nimmt sie über ihre Wurzeln Wasser auf. Das Wasser gelangt auch in die Blattgewebe der Pflanze. Es dringt durch die Zellwand, die Zellmembran und durch das Zellplasma in die Vakuole. Dieser Wasserfluss findet statt, weil die Lösung in der Vakuole mehr Zuckerteilchen gegenüber der wässrigen Umgebung zwischen den Zellen des Blattgewebes ist. Die Lösung der Vakuole ist hypertonisch. Die Vakuole dehnt sich aus und vergrößert ihr Volumen. Das Zellplasma mit der Zellmembran wird an die Zellwand gedrückt. Turgordruck Die Zellwand ist fest, aber dehnbar. Das Zellplasma drückt die Zellmembran gegen die Zellwand. Man bezeichnet diesen Druck als Turgordruck. Die Zellwand übt einen Gegendruck aus. Der Zellwanddruck verhindert, dass Pflanzenzellen in hypotonischen Außenmedien mit geringer Konzentration an Zuckerteilchen und hoher Konzentration an Wasserteilchen platzen, obwohl vermehrt Wasser in die Zelle einströmt. Tierzellen haben keine Zellwand. Sie würden in hypotonischen Außenmedien wie in destilliertem Wasser platzen. Plasmolyse und Deplasmolyse Legt man Gewebe einer Pflanze in eine hoch konzentrierte, hypertonische Lösung an Zuckerteilchen, verändert sich jede Zelle. Wasser tritt aus der Zelle, um den Konzentrationsausgleich anzustreben. Das Zellplasma und die Vakuole verringern ihr Volumen. Dadurch löst sich die Zellmembran von der Zellwand ab. Dieser Vorgang heißt Plasmolyse. Bringt man die Zelle anschließend in destilliertes Wasser, tritt Wasser in die Zelle ein. Bei der Deplasmolyse legt sich die Zellmembran mit dem Zellplasma wieder an die Zellwand an. Welkende Pflanze 4 4 Viele Pflanzenzellen haben Farbstoffe in ihren Vakuolen eingelagert. Erkläre, warum die Vakuolen dieser Zellen nach der Plasmolyse oft dunkler gefärbt wirken. 5 Stelle Vermutungen an, warum das Trinken großer Mengen destillierten Wassers gesundheitsschädlich ist. Zellen in isotonischer Lösung Zellen in hypertonischer Lösung

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjg5NDY1NA==