Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 182 HIV und AIDS HI-Viren befallen Körperzelle 1 AIDS „Gib AIDS keine Chance!“ – Diesen Spruch liest man auf vielen Plakaten oder hört ihn im Fernsehen. AIDS ist die englische Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrom, was man mit „Erworbene Immunschwäche“ übersetzt. Die Krankheit AIDS wird durch Humane Immundefizienz-Viren, kurz HIV, ausgelöst. Infektion mit HIV HIV kann sich wie jedes andere Virus nur in lebenden Zellen vermehren. Es ist für den Menschen so gefährlich, weil es die T-Helferzellen als Wirtszellen hat. So schwächt es das Immunsystem. Eine von einem HI-Virus befallene T-Helferzelle produziert viele neue HI-Viren. Bei der Freisetzung der neu gebildeten HI-Viren in das Blut wird die T-Helferzelle zerstört. Sie kann ihre Aufgaben bei der Immunabwehr nicht mehr erfüllen. Die neu gebildeten HI-Viren greifen dann weitere T-Helferzellen an. Krankheitsverlauf Innerhalb von mehreren Jahren sinkt die Anzahl an T-Helferzellen im Körper eines HIV-Infizierten. Durch die Abnahme der T-Helferzellen können auch weniger Killerzellen und Plasmazellen, die Antikörper produzieren, aktiviert werden. Das Immunsystem ist geschwächt. Erst zwei bis zehn Jahre nach der Infektion treten grippeähnliche Symptome auf. AIDS Das Endstadium der Krankheit bezeichnet man als AIDS. Durch das vermehrte Absterben der T-Helferzellen kann das Immunsystem Krankheitserreger wie Viren und Bakterien immer schlechter abwehren. Da der Körper bei AIDS im fortgeschrittenen Stadium so anderen Krankheitserregern schutzlos ausgeliefert ist, sind die Krankheitserscheinungen vielfältig. In den meisten Fällen stirbt der AIDS-Kranke nicht direkt an der AIDS- Infektion, sondern an anderen Infektionskrankheiten. Auf einer AIDS-Gala werden Spendengelder für AIDS-Erkrankte gesammelt. Was ist AIDS? GIDA-FILM

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