Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 170 EXPERTENWISSEN Autoimmunerkrankungen Diabetes Typ I Bereits in jungen Jahren kann Diabetes Typ I auftreten. Dies ist eine besondere Form der Zuckererkrankung, bei der die Immunzellen die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstören. Insulin senkt den Blutzuckerwert. Personen mit Diabetes Typ I müssen sich Insulin regelmäßig spritzen, damit sie keine überhöhten Blutzuckerwerte bekommen. Diese würden zu langfristigen Schäden im Körper führen. Rheumatoide Arthritis Es gibt einige Krankheiten, bei denen sich einige Zellen des Immunsystems gegen die eigenen, gesunden Körperzellen richten und diese zerstören. Diese Krankheiten werden als Autoimmunkrankheiten bezeichnet. Oftmals sind die Ursachen für die Entstehung von Autoimmunerkrankungen noch nicht bekannt oder endgültig bestätigt. Eine der häufigsten Autoimmunkrankheiten ist die rheumatoide Arthritis. Bei dieser Krankheit sind die Gelenke, vor allem die Finger und Zehengelenke, schmerzhaft entzündet. Die Zellen des Immunsystems greifen den Gelenkknorpel an. Im Laufe der Erkrankung verformen sich die Gelenke und die Bewegungen des Skeletts werden eingeschränkt. An dieser Form der Arthritis können Menschen aller Altersgruppen erkranken, jedoch steigt die Gefahr der Neuerkrankung mit zunehmendem Alter. Fingergelenk A gesund, B rheumatoider Arthritis 1 teilweise zerstörter Knochen Entzündung Schwellung teilweise zerstörter Gelenkknorpel Knochen Gelenkkapsel Gelenkknorpel Gesunde Nervenzelle Geschädigte Nervenzelle Nervenzelle Fresszelle Nervenfaser Nervenhülle M1 Multiple Sklerose Bei Multipler Sklerose werden Nerven und Gehirn geschädigt. Die Krankheit tritt schubweise auf. 1 Beschreibe mithilfe des Bildes die Entstehung von Nervenschäden bei Multipler Sklerose. | HILFE 2 Erkläre, warum die Multiple Sklerose zu den Autoimmunerkrankungen zählt. | HILFE 3 Erläutere, warum die Bewegungskoordination im Laufe der Erkrankung abnimmt.

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