Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 166 Spezifische Immunabwehr Wie arbeiten die verschiedenen weißen Blutzellen bei der Immunabwehr zusammen? Antigen-Antikörper-Reaktion 1 Spezifische Immunabwehr In vielen Fällen reicht die unspezifische Immunabwehr nicht aus, in den Körper eingedrungene Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu erkennen und zu bekämpfen. Dann braucht der Körper spezialisierte Zellen, um die Krankheitserreger zu vernichten. Diese Zellen bilden die spezifische Immunabwehr. Sie sind alle Teil des während des Lebens erworbenen Immunsystems. Wie auch bei der unspezifischen Abwehr sind bei der spezifischen Immunabwehr weiße Blutzellen beteiligt. Da sich diese zum größten Teil im Lymphsystem befinden, nennt man sie Lymphozyten. Es gibt mehrere Typen von Lymphozyten: Ein Teil der B-Lymphozyten wird im blutbildenden Knochenmark gebildet. Dieses ist vor allem in Knochen wie Rippen, Wirbelkörper und Beckenknochen zu finden. In der Thymusdrüse, die direkt hinter dem Brustbein liegt, werden die T-Lymphozyten gebildet. Antigene Auf der Oberfläche von Bakterien und Viren sind bestimmte Eiweißstoffe, die Antigene. Die Lymphozyten erkennen diese Oberflächenstrukturen. Wie jede Zelle haben die Lymphozyten auf ihrer Zelloberfläche Anknüpfungsstellen, die Rezeptoren. An ihnen binden die Lymphozyten die Antigene. Sie passen wie ein Schlüssel zum Schloss zusammen. Immunabwehr durch Antikörper Dringen Krankheitserreger in den Körper ein, gelangen ihre Antigene in das Lymphsystem. In den Lymphknoten werden einige Krankheitserreger von Fresszellen, den Makrophagen, vernichtet. Dabei geben sie Botenstoffe ab und aktivieren eine besondere Form von T-Lymphozyten, die T-Helferzellen. Sie setzen weitere Botenstoffe frei und aktivieren so die B-Lymphozyten. Die B-Lymphozyten erkennen die Antigene der eingedrungenen Krankheitserreger. Krankheitserreger Antigen AntigenBindungsstelle

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