Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 158 Viren Viren sind Krankheitserreger Die „echte Grippe“ wird von Grippe-Viren verursacht. Die Viren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Im Umfeld eines Grippe-Patienten erkranken daher häufig Kontaktpersonen. GrippeViren befallen die Atemwege und die Lunge. Das Abwehrsystem des Körpers benötigt meist etwa 10 Tage, um die Viren zu vernichten. Da sich GrippeViren im Körper schnell vermehren, können auch andere Organe befallen werden. Im schlimmsten Fall kann es zu Organschäden kommen und die Krankheit endet tödlich. Aufbau von Viren Alle Viren bestehen aus Erbsubstanz und einer Kapsel. Viele Viren sind zudem von einer Membranhülle umgeben. Auf ihr befinden sich viele Fortsätze. Daran können sie vom Immunsystem erkannt werden. Man spricht daher von Antigenen. Viren befallen Zellen Viren sind nicht lebensfähig. Sie befallen Zellen von Lebewesen und nutzen sie für ihre Vermehrung. So befallen beispielsweise Grippe-Viren die Schleimhautzellen der Atemwege und nutzen sie als Wirtszellen. Wie alle Zellen besitzen Schleimhautzellen auf ihrer Oberfläche Fortsätze, die Rezeptoren. Das Grippe-Virus bindet wie alle Viren mit seinen Antigenen an diese Rezeptoren. Antigene und Rezeptoren passen wie der richtige Schlüssel in ein Schloss zusammen. Man spricht daher auch vom Schlüssel-Schloss-Prinzip. Die verschiedenen Viren haben unterschiedliche Antigene und jeder Zelltyp trägt unterschiedliche Rezeptoren. Darum haben Viren unterschiedliche Wirtszellen. Viren sind wirtsspezifisch. Hepatitis-Viren haben Leberzellen als Wirtzellen, Coronaviren und Grippeviren befallen die Zellen der Lunge. Rotaviren haben als Wirtszellen Darmzellen. Bei einer „echten Grippe“ hat man häufig Fieberschübe. Wie kommt es dazu? Aufbau eines Virus 1 Erbsubstanz Kapsel Membranhülle Antigen GIDA-FILM + GIDA-ANIMATION
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjg5NDY1NA==