Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 7/8

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 10 Die Welt vergrößert betrachtet Betrachtet man Laubblätter im Lichtmikroskop, sieht man viele ähnliche Kästchen. Worum handelt es sich bei diesen Strukturen? Die Entdeckung von Zellen Unter einem Lichtmikroskop erkennt man, dass die Laubblätter aus ähnlichen, nebeneinanderliegenden Kästchen aufgebaut sind. Man spricht von Zellen. Zellen sind der Grundbaustein aller Lebewesen. Als Geburtsstunde der Zellbiologie gilt die Beobachtung des englischen Physikers Robert Hooke aus dem Jahr 1665. Er untersuchte dünne Schnitte der Rinde von Korkeichen mit einem Mikroskop, das etwa 30-fach vergrößerte. Er entdeckte kästchenförmige Strukturen, die ihn an die Kammern von Bienenwaben, die Zellen, erinnerten. Er nannte die entdeckten Strukturen daher auch Zellen. Im 17. Jahrhundert baute der Niederländer Antoni van Leeuwenhoek die bis dahin leistungsfähigsten Mikroskope mit einer etwa 270-fachen Vergrößerung. Man entdeckte, dass alle pflanzlichen und tierischen Gewebe aus Zellen bestehen. Die Biologen Matthias Schleiden und Theodor Schwann formulierten 1938 aufgrund ihrer Beobachtungen, dass die Zelle der Grundbaustein aller Lebewesen ist. Beide gelten daher als Begründer der Zelltheorie. Entwicklung von Hooke: Mikroskop 1 Hookes Zeichnung von Korkzellen 2

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