Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 128 Eingeführte Arten Einschleppung von Arten In Parks und Gärten werden Zier- und Nutzpflanzen aus der ganzen Welt angepflanzt. Einige von ihnen verwildern teilweise. In Australien wurden im 19. Jahrhundert Kaninchen zur Jagd ausgesetzt. Manche Arten werden also absichtlich vom Menschen verbreitet. Tiere wie der Nerz wurden in Pelztierfarmen gehalten. Auch Ziervögel wie Halsbandsittiche werden von manchen Menschen zu Hause gehalten. Einige dieser Tiere konnten entkommen oder wurden freigelassen. Andere Arten werden unbeabsichtigt vom Menschen verschleppt. So können Samen in den Reifen von Autos und Lastwagen hängen bleiben und über Hunderte Kilometer transportiert werden. Damit Containerschiffe ohne Ladung stabiler im Wasser liegen, nehmen sie Wasser auf und lassen es nach der Fahrt wieder ab. Darin enthaltene Lebewesen werden so verbreitet. So kam die chinesische Wollhandkrabbe zu uns. Neobiota Durch den Menschen werden Tier- und Pflanzenarten aus ihrem ursprünglichen Lebensraum entnommen und manchmal in Gebieten wieder ausgesetzt, in denen sie zuvor nicht vorkamen. Vermehren sich diese Arten in den neuen Ökosystemen, spricht man von gebietsfremden Arten oder Neobiota. Beispiele eingeschleppter Tierarten nach Deutschland 1 Schwarzmundgrundel Schwarzes Meer Chinesische Wollhandkrabbe China Asiatische Tigermücke Südostasien Nandu Südamerika Waschbär Nordamerika Kanadagans Nordamerika Spanische Wegschnecke Frankreich Nilgans Nordafrika Warum leben in einigen deutschen Großstädten tropische Halsbandsittiche?
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