Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 116 Umweltbedingungen im Watt Der stetige Wechsel von Ebbe und Flut, die Gezeiten, schaffen einen einmaligen Lebensraum. Die bei Ebbe immer wieder freigelegten Flächen bezeichnet man als Watt. Hier wechseln sich die Umweltbedingungen mehrmals täglich ab. Bei Ebbe scheint die Sonne direkt auf den Meeresboden und erwärmt ihn. Das erhöht auch die Wasserverdunstung, wodurch der Salzgehalt im Watt steigt. Bei Flut wird der Lichteinfall durch das Meerwasser und dessen Trübung geringer, die Temperaturen im Watt fallen wieder und der Salzgehalt fällt wieder. Ebbe und Flut Der Mond zieht das Wasser der Erde an. Gleichzeitig steigt auch das Wasser durch die Drehbewegung von Erde und Mond auf der vom Mond abgewandten Seite. Deshalb sind die Wasserstände der Meere dort bis zu 3 Meter höher. Gut sichtbar wird dies an flachen Küsten der Nordsee. Zweimal täglich fließt hier das Meerwasser ab. Das abfließende Meerwasser gräbt bei dieser Ebbe tiefe Rinnen in den Meeresboden, die Priele. Nach etwa 6 Stunden überschwemmt das Meerwasser die zuvor freigelegten Flächen. Die Flut setzt ein. Ökosystem Wattenmeer Was ist das Besondere am Ökosystem Watt? Wattenmeer: A bei Ebbe, B bei Flut 1 Helligkeit Temperatur Trockenheit Salzgehalt Helligkeit Temperatur Trockenheit Salzgehalt Ebbe Flut Mond Watt Mond Flut Ebbe Watt Priel
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