Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 110 Ein See im Jahresverlauf In kalten Wintern bildet sich auf Seen eine Eisschicht. Wie können Fische in einem solchen See überleben? Dichteanomalie des Wassers (Waagenmodell) 1 Winterschichtung Im Winter kühlt das Wasser im See ab. Dabei verringern sich bis zu einer Temperatur von 4 ℃ die Abstände zwischen den Wasserteilchen. Die Wasserteilchen sind bei dieser Temperatur am dichtesten gepackt. Daher ist Wasser bei 4 ℃ am „schwersten“ und sinkt nach unten ab. Es sammelt sich in der Tiefe am Grund des Sees. Beim Gefrieren dehnt sich Wasser wieder aus. Diese besondere Eigenschaft des Wassers nennt man Anomalie des Wassers. Bei 0 ℃ gefriert das Wasser an der Wasseroberfläche und bildet eine Eisschicht. Die Temperaturen zwischen Eisschicht und Wasser des Seegrundes sind zwischen 0 ℃ und 4 ℃ abgestuft. Es hat sich die Winterschichtung eingestellt. Lebewesen wie Fische und Frösche können so den Winter im flüssigen Wasser am Seegrund überleben. Frühjahrsdurchmischung Steigen die Lufttemperaturen im Frühjahr immer weiter an, erwärmt sich auch das Wasser an der Oberfläche des Sees. Das Eis schmilzt. Die Abstände zwischen den Wasserteilchen verringert sich. Das 4 ℃ kalte Wasser sinkt ab. Nach einiger Zeit herrscht überall im See die gleiche Wassertemperatur. Winde, Wasserströmungen und absinkendes Wasser sorgen für eine Durchmischung des gesamten Seewassers. Sommerschichtung Im Sommer wird die obere Wasserschicht nahe der Oberfläche durch höhere Lufttemperaturen erwärmt. Mit zunehmender Tiefe nimmt die Wassertemperatur im See bis auf 4 ℃ am Seeboden ab. Wind und Wasserströmungen sorgen nur in der oberen Wasserschicht für eine Durchmischung des Wassers. Wasser, 4 °C Wasser, 0 °C 10 cm 10 cm 10 cm Wasser, 4 °C Wasser, 10 °C 10 cm 10 cm 10 cm GIDA-FILM
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