Blickpunkt Biologie NW 2026 SB 5/6

89 Digital WeS-187262-089 M1 Veränderungen von Lebensräumen 1 Beschreibe Veränderungen in den Bildern im Jahr 1920 im Vergleich zum Jahr 2020. 2 Erkläre, welche Auswirkungen die Veränderungen auf die Amphibien haben. 3 Erkläre, warum viele Erdkröten in einem Gebiet sterben, selbst wenn nur ein kleiner Tümpel zugeschüttet wird. | HilFe 4 Beschreibe mögliche Schutzmaßnahmen. | HilFe 5 Nimm Stellung zu der Aussage: „Lebensraumschutz ist Artenschutz.“ Herbstwanderung Im Herbst wandern die Erdkröten zurück in ihre Winterlebensräume. Dort graben sie sich unter Gebüschen, Steinen und Wurzeln ein. Bei niedrigen Temperaturen verfallen sie in Kältestarre. Sie bewegen sich kaum noch. So sparen sie Energie und überstehen den Winter. Gefahren und Schutz Heute leben bei uns viel weniger Amphibien als früher, weil sie oft keine passenden Lebensräume mehr finden. Viele Feuchtgebiete oder Laichgewässer sind verschwunden. Der Mensch hat sie für den Bau von Städten oder für Felder trockengelegt oder verschmutzt. Bei ihren Wanderungen müssen Amphibien oft Straßen überqueren. Dabei werden viele von ihnen überfahren. Manchmal werden auch Straßen für die Krötenwanderung nachts gesperrt. Manchmal weisen Warnschilder die Autofahrer auf die gerade stattfindende Krötenwanderung hin. Entlang betroffener Straßen gibt es oft Krötenzäune. Diese leiten die Kröten zu einer Unterführung der Straße oder zu Eimern. Tierschützer bringen dann die Kröten in den Eimern jeden Morgen und Abend auf die andere Seite der Straße. Eine langfristige Maßnahme ist die Umsiedlung. Dabei wird der Laich aus den gefährdeten Laichgewässern in sichere Gewässer gebracht. Da Amphibien zur Paarung immer an ihren Geburtsort zurückkehren, können so im Laufe der Zeit die Wanderwege umgelenkt werden. A Erkläre, weshalb Amphibien wandern. 1920 2020 Krötenzaun Krötentunnel Warnschilder Straßensperrung Umsetzung von laich Winterlebensraum Laichgewässer Sommerlebensraum

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