Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 18 Endoplasmatisches Retikulum Bei Zellen von Tieren, Pflanzen und Pilzen wird ein Großteil des Zellraums von röhrenartigen Strukturen ausgefüllt, die aus Membranen bestehen. Sie helfen beim Bau und Transport von Stoffen. Der Zellkern steht mit dem Membransystem in enger Verbindung. Man bezeichnet dieses Membransystem als Endoplasmatisches Retikulum oder kurz ER. In vielen Bereichen sind auf der Oberfläche des ER Ribosomen angelagert. Dieses raue ER arbeitet mit den Ribosomen eng zusammen. Die von den Ribosomen gebildeten Aminosäureketten werden in das raue ER abgegeben. Dort werden die Aminosäureketten gefaltet, sodass unterschiedliche Proteine mit ihrer typischen Struktur entstehen. Das glatte ER hat keine Ribosomen. In manchen Zelltypen bildet das glatte ER bestimmte Fette oder Hormone. Ribosomen Mithilfe von Elektronenmikroskopen erkennt man im Zellplasma viele kleine Körperchen, die Ribosomen. Sie verknüpfen nach einer Bauanleitung aus dem Zellkern viele Aminosäuren im Zellplasma. Die so entstandenen Ketten bilden Eiweißstoffe oder Proteine. Es sind wichtige Baustoffe der Zelle. Manche Proteine helfen beim Aufbau oder der Umwandlung von Stoffen. Diese Proteine nennt man Enzyme. Bau und Transport von Stoffen in der Zelle Mithilfe eines Elektronenmikroskops werden auch kleinste Zellbestandteile sichtbar. Welche Zellbestandteile sind das und welche Funktion erfüllen sie? Endoplasmatisches Retikulum mit Ribosomen: A im elektronenmikroskopischen Bild, B Schema 1 A B Endoplasmatisches Retikulum Ribosom Zellplasma GiDA-film
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjg5NDY1NA==