Blickpunkt Bio BW 2026 SB 2

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 202 1 Beschreibe das Diagramm. 2 Erkläre, warum Lernen Wiederholungen benötigt. | HilfE 3 Begründe, warum Lernen Zeit benötigt. | HilfE 4 Anton hat in einem Test eine 5 geschrieben, obwohl er einmalig bis spät nachts dafür gelernt hat. Erkläre, wie er seinen Lernprozess verbessern kann. Lernen Werden gezielt oder unbewusst neue Informationen im Gedächtnis gespeichert oder neue Verhaltensweisen erworben, spricht man vom Lernen. Der Lernprozess wird dabei von vielen Faktoren beeinflusst. Informationen, die aufmerksam und konzentriert aufgenommen werden, gelangen leichter vom Ultrakurzzeit- in das Kurzzeitgedächtnis. Wirken beim Lernen zusätzliche Informationen wie etwa aus einem laufenden Fernseher ein, wird der Speichervorgang beeinträchtigt. Das Gehirn wird dann immer wieder abgelenkt. Das Einteilen des Lernstoffs in Portionen sowie kleine Lernpausen zwischen den Lerneinheiten können den Lernprozess fördern. Dabei sollte in den Pausen nichts Interessantes gemacht werden, sodass das Gehirn nicht zusätzliche Informationen verarbeiten muss. Das Lernen wird erleichtert, wenn die Information mit vorhandenen Wissen verknüpft werden kann. Darum führen Wiederholungen des Lernstoffes nach bestimmten Zeitabständen dazu, dass man sich den Lernstoff immer besser merken kann. Auch ein Anwenden des Gelernten auf neue Aufgaben vertieft und festigt das Gelernte. Positive Gefühle wie gute Laune, aber auch wirkliches Interesse unterstützen die Übertragung der Information vom Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis. Negative Gefühle wie Stress und Angst erschweren dies. C Nenne Faktoren, die das Lernen beeinflussen. D Beschreibe eine ideale Lernpause. Wiederholungen 100 80 60 40 20 0 1. 2. 3. 4. 5. Erlerntes in Prozent Wissensstand Lernkurve M4 Lernkurve 1 Beschreibe die Grafik mit einem Je-desto-Satz. 2 Erkläre, wie man Lernstoff am besten üben sollte. | HilfE Im Gedächtnis bleiben 10% von dem, was wir lesen 20% von dem, was wir hören 40% von dem, was wir sehen 60% von dem, was wir hören und sehen 80% von dem, was wir selbst sagen M3 Aufnahme von Informationen Aufmerksamkeit Anwendung Wiederholung Verknüpfung gute Laune gute Laune Stress Ablenkung ULTRAKURZZEITGEDÄCHTNIS KURZZEITGEDÄCHTNIS LANGZEITGEDÄCHTNIS zeitweilige Speicherung dauerhafte Speicherung fördert hemmt Interesse Angst lernprozess 2

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