Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 200 Veränderungen im Gehirn Bei bestimmten Reizen läuft die Weiterleitung des elektrischen Impulses oft über dieselben Nervenzellen. Wiederholen sich diese Reize, werden diese Nervenzellen häufiger beansprucht als andere. Sie bilden zunächst mehr Transmitter. So sind sie in der Lage, chemische Signale an der Synapse besser zu übertragen. Meist werden von der Nervenzelle der gegenüberliegenden Seite des synaptischen Spalts vermehrt Rezeptoren zur Aufnahme der Transmitter gebildet. Bei häufiger Nutzung eines bestimmten Impulsweges können Nervenzellen auch weitere und größere Synapsen bilden. Es entsteht eine dichtere Vernetzung, die die Verbindung der Nervenzellen stärkt. Diese Anpassungen von Nervenzellen sind die Grundlage für das Gedächtnis. Weniger genutzte Verbindungen von Nervenzellen werden aber auch mit der Zeit wieder abgebaut. Diese Veränderbarkeit der Nervenzellen und des gesamten Gehirns bezeichnet man als neuronale Plastizität. Gedächtnis Das Gehirn beurteilt die mit den Sinnesorganen aufgenommenen Informationen unbewusst. Nur die als wichtig eingestuften Informationen werden gespeichert. Den Vorgang von der Reizaufnahme, der Verarbeitung und Weiterleitung bis zur Speicherung von Informationen nennt man Gedächtnis. Gedächtnis und Lernen Wie funktioniert das Gedächtnis und wie lernt man am besten? M1 Veränderungen im Gehirn 1 Beschreibe die Veränderung der Nervenzellen. | HilfE 2 Begründe, warum veränderte Synapsen Signale besser übertragen. elektrischer Impuls Endknöpfchen Transmitter Rezeptor Zielzelle
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