Blickpunkt Bio BW 2026 SB 2

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 198 Das vegetative Nervensystem Der Körper stellt sich kurz vor einem Wettkampf auf höchste Leistungsbereitschaft ein. Zum einen müssen nun Funktionen wie Herzschlag und Atmung beschleunigt werden. Gleichzeitig werden Vorgänge gehemmt, die die Leistungssteigerung mindern. So wird zum Beispiel die Aktivität des Darms herabgesetzt. Diese Anpassung bestimmter Körperfunktionen an die Situation übernimmt das vegetative Nervensystem. Es stimmt die Organtätigkeit auf die jeweilige Situation ab. Solche Reaktionen des Körpers laufen unwillkürlich ab und können kaum bewusst beeinflusst werden. Das vegetative Nervensystem besteht aus zwei Teilsystemen, mit denen alle Organe über Nerven verbunden sind. Sympathikus Der Sympathikus ist das Teilsystem, das für die Aktivierung des Körpers zuständig ist. Seine Nervenstränge entspringen dem mittleren Bereich des Rückenmarks und stellen eine Verbindung zu allen Organen her. Um vor einem Wettkampf die bestmöglichen Bedingungen für die anstehende Belastung des Körpers zu schaffen, fördert der Sympathikus die Organe, die die körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Die Pupillen weiten sich, der Herzschlag wird erhöht, die Bronchien weiten sich und die Atmung wird schneller. Gleichzeitig wird die Funktion aller anderen Organe gehemmt. Die Tätigkeiten von Magen, Darm und Geschlechtsorganen wird auf ein Minimum zurückgefahren. Das vegetative nervensystem 3 Sporterin kurz vor dem Sprint 4 Lunge Magen fördert hemmt Dünndarm Dickdarm Blase Geschlechtsorgane Iris Herz Sympathikus Parasympathikus + + – – – – + + + + + + + + – – – – – –

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