Blickpunkt Bio BW 2026 SB 2

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 192 Impulsweiterleitung bei Nervenzellen Impulsleitung im Körper Das Gehirn nimmt seine Steuerungsaufgabe des Körpers über Nerven wahr. Dazu sendet es elektrische Impulse an die Nervenzellen, die zur entsprechenden Zielzelle führen. So werden Drüsenzellen angeregt, Flüssigkeit abzugeben und Muskelzellen wie beispielsweise im Herz angeregt, sich zusammenzuziehen. Damit elektrische Impulse große Strecken zurücklegen können, werden sie über mehrere Nervenzellen transportiert. Über die Endknöpfchen wird der elektrische Impuls an die nachfolgende Zelle weitergegeben. Der Abstand zwischen den Zellen bedeutet allerdings eine Unterbrechung des elektrischen Impulses. Um diesen Abstand zu überbrücken, aktiviert der elektrische Impuls die Ausschüttung chemischer Stoffe. Dies löst in der Zielzelle eine entsprechende Reaktion aus. Ist die Zielzelle eine Nervenzelle, löst das chemische Signal wieder einen elektrischen Impuls aus. Nervengifte Einige Stoffe greifen in die Umwandlung des elektrischen Impulses oder in die Aufnahme des chemischen Signals der Zielzelle ein. Das Signal wird entweder nicht übertragen oder es kommt zu einer Dauererregung der Zielzelle. Das kann zu Lähmungen, Atem- und Herzstillstand kommen. Solche Nervengifte kommen unter anderem in der Haut von Pfeilgiftfröschen und einigen Pflanzen vor. Verbindung von nervenzellen und muskel 1 Ureinwohner Südamerikas beschmieren ihre Jagdpfeile mit Stoffen von der Haut von Pfeilgiftfröschen. Getroffene Beutetiere werden durch diese Stoffe gelähmt. Wie wirken die Gifte? nerv Endknöpfchen muskel GiDA-AnimAtion

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