Blickpunkt Bio BW 2026 SB 2

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 157 Digital WES-187244-157 Vom Reiz zur Reaktion Beim Überqueren einer Straße kann einen das laute Geräusch einer Hupe erschrecken. Man bleibt dann sofort stehen. Der Ton der Hupe ist ein Reiz. Mithilfe der Ohren wird der Reiz aufgenommen. Die Sinneszellen in den Ohren wandeln den aufgenommenen Reiz in elektrische Impulse um. Diese werden über Empfindungsnerven an das Gehirn geleitet. Dort wird die Information verarbeitet. Das Gehirn vergleicht die neue Information mit gespeicherten Informationen. Dadurch entsteht ein Wahrnehmen und Erkennen. Hat man im Straßenverkehr eine ähnliche gefährliche Situation schon einmal erlebt, spricht man von Erfahrung. Dann ordnet das Gehirn das Geräusch einer Hupe als Gefahrenhinweis ein. Noch bevor man sich der Gefahr bewusst ist, leitet das Gehirn bereits eine Reaktion ein. Über Handlungsnerven sendet das Gehirn elektrische Impulse an bestimmte Muskeln des Körpers. Man bleibt stehen. Das ist die Reaktion. Reiz und Reaktion hängen direkt zusammen. Man spricht auch von einer Reiz-Reaktions-Kette. A Ein Mädchen sitzt im Kino, schaut einen Film und isst Popcorn. Erstelle drei Reiz-Reaktions-Ketten. M2 Reiz-Reaktions-Kette 1 Beschreibe die Reize, die im Bild dargestellt sind. 2 Beschreibe, welche Sinnesorgane bei der Situation gereizt werden. | HilfE 3 Erstelle für das Stehenbleiben an der roten Ampel eine Reiz-Reaktions-Kette. 4 Stelle Vermutungen an, welche Rolle Erfahrungen im Alltag bei der Wahrnehmung spielen. Muskel Handlungsnerv Reiz Reaktion Sinnesorgan Empfindungsnerv Gehirn Reiz-Reaktions-Kette 2 M1 Wahrnehmung und Reaktion 1 Ordne den Ziffern 1–5 folgende Begriffe zu: Gehirn, Reaktion, Handlungsnerv, Empfindungsnerv, Reiz. 2 Erkläre die Bedeutung des Gehirns für das Wahrnehmen und das Erkennen von Reizen. | HilfE Oberarmmuskel 1 2 3 4 5

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