Blickpunkt Bio BW 2026 SB 2

Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 152 ZusaMMenfassung Sexualität des Menschen Sexuelle Vielfalt Verhütung Sexualhormone Das biologische Geschlecht von Menschen kann männlich, weiblich oder intersexuell sein. Beim sozialen Geschlecht, auch Gender genannt, ist entscheidend, was jeder Mensch über sich denkt und wie er sich und seinen Körper wahrnimmt. Man spricht dabei auch von sexueller Selbstbestimmung. Fühlt man sich zu einer Person des anderen Geschlechts hingezogen, spricht man von Heterosexualität. Bei Menschen, die sich zu Personen des eigenen Geschlechts hingezogen fühlen, spricht man von Homosexualität. Durch Rollenbilder und Vorurteile werden heute immer noch Menschen diskriminiert. In der Pubertät kommt es zur vermehrten Bildung geschlechtsabhängiger Hormone, der Sexualhormone. Diese regen die Entwicklung der typischen Geschlechtsmerkmale von Mädchen und Jungen an. Ebenso steuern sie ab der Pubertät die Produktion von Spermienzellen in den Hoden und Nebenhoden beim Mann sowie die Eizellreifung im Eierstock bei der Frau. Bei der Frau steuern Freisetzungs- und Sexualhormone das Aufbauen der Gebärmutterschleimhaut sowie die Eizellreifung. So wird der Körper der Frau auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Durch ungeschützten Geschlechtsverkehr kann es zu einer unerwünschten Schwangerschaft kommen. Sexuelle übertrage Krankheiten können von einem Partner auf den anderen Partner weitergegeben werden. Um eine Schwangerschaft zu vermeiden, muss sich um Empfängnisverhütung gekümmert werden. Je nach Verhütungsmittel wird entweder der Eisprung der Frau, die Einnistung der befruchteten Eizelle oder das Zusammentreffen von Ei- und Spermienzelle verhindert. Jede Verhütungsmethode ist unterschiedlich sicher. Die Antibabypille enthält weibliche Sexualhormone und greift so in den Zyklus der Frau ein. Kondome schützen nicht nur vor einer Empfängnis, sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Dabei spielen die Sexualhormone Östrogen und Progesteron entscheidende Rollen. Bei einer großen Menge des Östrogens im Blut kommt es durch eine negative Rückkopplung zu einer Hemmung der Ausschüttung weiterer Hormone. Bei sehr großen Mengen Östrogen im Blut erfolgt eine positive Rückkopplung, was letztlich den Eisprung auslöst. Wird die Eizelle nach dem Eisprung nicht durch eine Spermienzelle befruchtet, wird sie zusammen mit der Gebärmutterschleimhaut ausgestoßen. Es kommt zur Menstruation. Der weibliche Zyklus beginnt von vorn. vor der Pubertät während der Pubertät nach der Pubertät vor der Pubertät während der Pubertät nach der Pubertät

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