Nur zu Prüfzwecken – Eigentum der Westermann Gruppe 146 Konflikte in der Schwangerschaft Eine ungewollte Schwangerschaft kann eine große Herausforderung für die Schwangere darstellen. Wie reagieren der werdende Vater, die Eltern oder die Freunde auf diese unerwartete Nachricht? Wie wird sich das eigene Leben verändern? Für Schwangere und deren Partner gibt es Beratungsstellen. Ziel der Schwangerschaftskonfliktberatung ist es, Eltern bei der Pflege ihres künftigen Kindes zu unterstützen. Die Beratungsstellen informieren über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten wie beispielsweise Elterngeld, Haushaltshilfen oder Unterstützungen bei der Kinderbetreuung. Eltern, deren Kinder an Erbkrankheiten leiden, werden auch über medizinische Zusammenhänge aufgeklärt. So können die Eltern die Folgen der Erkrankung für ihr eigenes Leben und das Leben des Kindes besser einschätzen. Adoption Manchmal sind Schwangere in Lebensumständen, in denen sie sich nicht um ein Kind kümmern können. Dann kann die Verantwortung für das Kind nach der Geburt oder auch zu einem späteren Zeitpunkt von einer anderen Familie übernommen werden. Dabei vermittelt das Jugendamt das Kind in eine passende Adoptivfamilie, die dann rechtlich alle Aufgaben und Pflichten der leiblichen Eltern übernimmt. Die Entscheidung, das Kind zu einer Adoption freizugeben, kann nicht rückgängig gemacht werden. Je nach Adoptionsmodell besteht in Deutschland unterschiedlicher Kontakt zwischen den leiblichen Eltern und der Adoptionsfamilie. Nur wenn alle Beteiligten es wünschen, können auch anonymisiert Informationen und Bilder über das Jugendamt ausgetauscht werden oder sogar persönliche Treffen der Beteiligten stattfinden. Ungewollt schwanger Ungewollt schwanger – was nun? Schwangerschaftskonfliktberatung 1
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