370 Stoffe bestehen aus Teilchen Haushaltszucker Den alltäglichen Haushaltszucker gibt es in vielen unterschiedlichen Sorten. Es gibt staubfeinen Puderzucker, feinkörnigen Haushaltszucker oder auch Würfelzucker. Es handelt sich dabei jedoch immer um den gleichen Stoff, nämlich Haushaltszucker. Zuckerkristalle Bei allen Zuckersorten kann man mit der Lupe unterschiedlich große, aber ähnlich geformte kleine, kantige Körper erkennen. Es handelt sich um Zuckerkristalle. Mit einem Mikroskop kann man selbst bei Puderzucker Zuckerkristalle sehen. Zucker auflösen Wenn man einen Zuckerwürfel in ein Glas mit dem Lösungsmittel Wasser gibt, ist er nach einer Weile nicht mehr zu sehen. Doch der süße Geschmack des Wassers zeigt, dass der Zucker nicht einfach verschwunden ist. Der Zucker ist in dieser Lösung so klein, dass man ihn sogar mit einem Mikroskop nicht mehr erkennen kann. Der Zucker hat sich gelöst. Dieser Vorgang kann wieder rückgängig gemacht werden. Aus der Zuckerlösung kann man wieder festen Zucker zurückgewinnen. Dazu lässt man das Wasser verdunsten. Es bilden sich dann wieder Zuckerkristalle. So kann der Zucker in der Lösung experimentell nachgewiesen werden. Zucker im Teilchenmodell Die Vorgänge beim Lösen lassen sich mit dem Teilchenmodell erklären. Nach diesem Modell bestehen alle Stoffe aus vielen kleinen Teilchen, die man nicht weiter zerlegen kann. Sie werden vereinfacht als Kugeln dargestellt. Man kann sie nicht sehen, weil sie so klein sind. Ein Stück Würfelzucker besteht aus sehr vielen kleinen Zuckerteilchen, die alle gleich sind. Betrachtet man Haushaltszucker mit einer Lupe, kann man viele kleine Kristalle erkennen. Was passiert mit diesen, wenn sie in Wasser gelöst werden? Ein Zuckerwürfel löst sich in Wasser 1
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