367 Digital WES-187033-367 Härte Wenn man ein Holzstück mit einem Eisennagel ritzt, verursacht dies einen Kratzer im Holz. Umgekehrt kann man mit einem Holzstück aber keinen Kratzer in einem Eisennagel erzeugen. Durch solche wechselseitigen Ritzversuche kann man Stoffe in der Härte vergleichen. Die Härte eines Stoffes ist ein Maß dafür, wie schwierig es ist, in einen Stoff einzudringen. Jeder Stoff ist in eine Härteskala einsortiert. Diamant ist der härteste Stoff. Ihm wurde auf der Härteskala der Wert 10 zugeordnet. Speckstein ist sehr weich und hat den Wert 1. Verhalten beim Erhitzen Manche Metalle können schmelzen, wenn man sie in die Flamme eines Gasbrenners hält. Eisen schmilzt erst bei sehr hohen Temperaturen. Wird Haushaltszucker erhitzt, wird er zunächst braun und dann schwarz. Er verkohlt. Auch Holz verkohlt, wenn es im Reagenzglas stark erhitzt wird. Kochsalz bleibt beim Erhitzen über einer Kerze weiß und körnig. Einige Stoffe verändern sich beim Erhitzen und andere nicht. Material: Holz, Aluminium (Aluminiumblock), Keramik (Fliese), Gummi (Schlauch), Stahl (Stahlplatte), Eisennagel Durchführung: Prüfe die Härte der unterschiedlichen Stoffe zunächst mit deinem Daumennagel. Versuche sie dann mit dem Eisennagel einzuritzen. 1 Sortiere die Stoffe nach der Härte in einer Tabelle. P2 Härte 2 Stelle Vermutungen an, an welcher Stelle der Stoff Glas in deiner Reihenfolge der Stoffe eingefügt werden muss. | HILFE Speckstein 1 Fingernagel 2 Eisen 4 Schleifmittel 9–9,5 Stahl (gehärtet) 8 Kupfer 3–4 Quarz 7 Diamant 10 Verformbarkeit Manche Stoffe wie Eisen, Kupfer oder Aluminium lassen sich leicht verbiegen. Sie sind verformbar. Viele Metalle gehören zu den verformbaren Stoffen. Aber auch andere Stoffe wie Gummi oder Fingernägel lassen sich verformen. Stoffe wie Glas, Stein oder Porzellan zerbrechen, wenn man versucht sie zu verformen. Sie sind spröde. Die Verformbarkeit ist eine weitere Stoffeigenschaft. Härtegrade verschiedener Stoffe 1 FILM
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