Blickpunkt Nawi NW 2025 SB 5/6

Jeder Magnet hat einen magnetischen Nord- und einen magnetischen Südpol. Oft ist der Nordpol rot gefärbt. Nach der Polregel stoßen gleiche Pole einander ab, ungleiche Pole ziehen einander an. Ein Magnet zieht nur Körper, die die ferromagnetischen Stoffe Eisen, Kobalt oder Nickel enthalten, an. Im Magneten sind die Elementarmagnete geordnet. Wirkung von Magneten Magnetfeld der Erde Die Erde ist ein großer Magnet. Wie bei jedem Magneten ist an den Polen die magnetische Wirkung am größten. Das Magnetfeld der Erde ähnelt dem Magnetfeld eines Stabmagneten. Da sich das flüssige Eisengestein im Inneren der Erde ständig bewegt, bewegen sich auch die magnetischen Pole der Erde mit. Dadurch liegen der geografische Nordpol und der magnetische Südpol nicht auf derselben Stelle. Damit wir uns am Erdmagnetfeld orientieren können, benötigen wir einen Kompass. Das Magnetfeld der Erde ist auch ein Schutzschild. Es lenkt Sonnenstürme ab, sodass sie die Erde nicht zerstören können. Magnetfeld Stabmagnet Elementarmagnete Ein ferromagnetischer Körper kann magnetisiert werden, indem man oft in der gleichen Richtung mit einem Magneten über den Körper streicht. Die Elementarmagnete des Körpers werden alle gleich ausgerichtet. Durch Erschütterungen und Erhitzen kann der Körper wieder entmagnetisiert werden. Magnetisierung Jeder Magnet ist von einem Magnetfeld umgeben. Magnetnadeln und Eisenspäne richten sich im Magnetfeld aus. Dabei richten sie sich anhand gedachter Linien − der Feldlinien − aus. Mithilfe von Feldlinienbildern kann man die magnetische Wirkung eines Magneten im Raum verdeutlichen. Mithilfe ausgerichteter Eisenspäne kann man das Magnetfeld eines Magneten auch sichtbar machen. Ebenso kann dadurch Anziehung und Abstoßung zweier Magneten gezeigt werden. S N ZUSAMMENFASSUNG Magnetismus 352

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